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Elvis | Das Musical

2016 TOURT „ELVIS – DAS MUSICAL“ ZUM ZWEITEN MAL DURCH DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH UND DIE SCHWEIZ.

Fast vier Jahrzehnte nach Elvis‘ Tod sind seine Musik, sein Hüftschwung, sein Sex-Appeal, seine Stimme und seine Show unvergessen. Aus diesem Grund hat Produzent Bernhard Kurz („Stars in Concert“, Estrel Festival Center Berlin) eine Hommage an den „King of Rock ’n’ Roll“ produziert, die Elvis‘ musikalisches Leben Revue passieren lässt. Höhepunkt ist dabei das Konzert, aus dem Jahr 1973 auf Hawaii, das erste Konzert das weltweit live im TV übertragen wurde und mit dem Elvis ein Stück Musikgeschichte geschrieben hat.

Im Interview

Verkörpert wird Elvis Presley von dem gebürtigen Iren Patrick Grahame, der nicht nur äußerlich seinem Vorbild verblüffend ähnlich sieht und mit seiner Wandlungsfähigkeit den jungen wie alten Elvis doubelt – auch seine Stimme klingt so täuschend echt, dass es fast unglaublich erscheint, nicht den echten Elvis vor sich zu sehen. Der Kult um den „King“ lebt neu auf, wenn Patrick Grahame ins Licht der Scheinwerfer tritt und mit unwiderstehlichem Charme, mitreißendem Gesang und Tanz seine Performance gibt. Jede Geste sitzt, die Mimik passt zu hundert Prozent, die Kostüme stimmen bis zur letzten Paillette überein und natürlich singt er live. Laut John Wilkinson, einem langjährigen Weggefährten von Elvis Presley, sei er der beste Elvis-Darsteller seit Elvis. Patrick Grahame hat MilionArt ein ganz persönliches Interview gegeben.

Mr. Grahame, Sie sind Nordamerikaner. Erzählen Sie uns doch bitte etwas über Ihre Kindheit und Jugend, wo sind Sie geboren und aufgewachsen?

Ich bin irisch-kanadisch – kein Amerikaner. Ich wurde in Dublin, Irland, geboren und bin dort aufgewachsen, bis ich im Alter von 17 mit meinen Eltern und meiner Schwester nach Kanada ausgewandert bin.

Wann sind Sie das erste Mal mit dem Superstar Elvis in „Kontakt“ gekommen?

Den ersten „Kontakt“ mit Elvis hatte ich, als ich mit zwei Jahren den Konzertfilm „Elvis On Tour“ schaute. Ich erinnere mich noch gut an seinen blauen Jumpsuit und seinen Umhang. Außerdem hörte ich im Radio oft seinen Song „Return To Sender“. Das waren meine ersten, für mich sehr intensiven Begegnungen mit dem „King“.

Welches sind die größten Erfolge in Ihrer persönlichen Karriere?

Fast schon 25 Jahre auf der Bühne stehen zu dürfen, ist sicher mein größter Erfolg. Außerdem hatte ich die Ehre, für Legenden wie „Dionne Warwick“ und „Cheap Trick“ Konzerte zu eröffnen. Sogar Michael Jackson hat sich eine meiner Shows live angeschaut und mit Tom Jones durfte ich Champagner trinken. Ich habe in kleinen Bars und Kaufhäusern bis hin zu großen Theatersälen und sogar Arenen auf der ganzen Welt gespielt.

Wie fing bei Ihnen die Musical-Karriere eigentlich an, bzw. haben Sie vorher auch Musik gemacht?

Das wurde mir quasi in die Wiege gelegt. Mein Vater war Musiker und hat mir von Kindheit an die Liebe zur Musik vermittelt. Meine eigene Musikkarriere begann ein paar Jahre, nachdem ich nach Kanada umgezogen bin. Ich fing an zu üben und meinen Träumen wirklich nachzugehen, stand mit jeder Band auf der Bühne, die mich singen ließ. Wann auch immer „Live-Sessions“ in Toronto stattgefunden haben, konnte man mich dort finden!

Elvis darzustellen ist für mich eine permanente Herausforderung. Es hilft mir sehr, dass ich Elvis bewundere und respektiere. Ich bin Elvisdarsteller, aber in erster Linie bin ich sein Fan.

Wann und warum haben Sie Ihr Interesse an der Person Elvis Presley bemerkt?

Elvis hat mich einfach gepackt! Ich habe keine Erklärung, wie es passiert ist. Aber ich bin ewig dankbar, dass er mein Herz berührt hat.

Welche persönliche Bedeutung hat für Sie das Engagement in diesem Musical?

Elvis – Das Musical” ist der Höhepunkt meiner Karriere, nach all den Jahren harter Arbeit und Aufopferung für meinen Traum. Das ist die Show, für die ich geboren wurde!

Wie haben Sie sich auf die Interpretation dieser Musik-Ikone Elvis vorbereitet bzw. kann man sich darauf überhaupt vorbereiten?

Elvis darzustellen ist für mich eine permanente Herausforderung. Es hilft mir sehr, dass ich Elvis bewundere und respektiere. Ich bin Elvisdarsteller, aber in erster Linie bin ich sein Fan.

Was waren Ihre schönsten oder peinlichsten Erfahrungen auf der Bühne?

In Berlin gab ich einmal das schlechteste Konzert, meines Lebens. Das war also auch eine der peinlichsten Erfahrungen meines Lebens. Ich habe meine Stimme verloren und aus meinem Hals kam nur noch ein Krächzen. Trotzdem habe die zwei Stunden Show durchgezogen, dachte mir aber, meine Karriere sein nun endgültig vorbei. Nach der Show ist dann etwas Unglaubliches passiert. Menschen aus dem Publikum kamen auf dem Weg nach draußen an mir vorbei, wünschten mir baldige Genesung und schüttelten meine Hand – beinahe jeder tat das. Ich war so überwältigt, dass ich noch immer Tränen in den Augen habe, wenn ich daran denke. Menschen können phantastisch sein.

Was fasziniert Sie an Elvis und was unterscheidet Sie von ihm?

Es fasziniert mich so ziemlich alles an Elvis, warum auch immer. Und doch sind wir sehr unterschiedlich. Dinge, die mich von ihm unterscheiden sind folglich: ALLES! Ich bin natürlich ganz anders als Elvis – egal ob es um Politik, Religion, musikalische Einflüsse oder die kulturelle Vorgeschichte geht. Aber ich genieße es, ich zu sein. Elvis und ich sind sehr unterschiedlich in vielerlei Hinsicht – außer natürlich in unserer Leidenschaft für Musik.

Wie sieht der Alltag eines Musical-Künstlers eigentlich aus?

Das ist unterschiedlich. Je nachdem, ob ich arbeite, oder die freie Zeit mit meiner Familie verbringe. Ich arbeite etwa die Hälfte des Jahres weit weg von meiner Familie auf Tour, in Hotels usw. Ich lebe dann aus dem Koffer. Meine restliche Zeit verbringe ich hauptsächlich mit meinem fabelhaften Sohn und genieße jede Sekunde mit ihm.

Welche sieben Charaktereigenschaften zeichnen Sie aus?

Ich habe Schwächen, wie jeder. Dennoch bin ich bescheiden, fürsorglich, leidenschaftlich, sensibel, entspannt, manchmal dickköpfig und habe natürlich immer Recht (lacht).

Gibt es ein Ziel in Ihrem Leben, das Sie unbedingt erreichen möchten?

Einfach das zu tun, was ich liebe – nämlich singen, bis zu dem Tag, an dem ich sterbe.

Info & Contact

COFO Concertbüro Oliver Forster GmbH & Co.KG
Telefon: +49 (851) 988 080
Internet: www.cofo.de

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