Albertina: Von Monet bis Picasso

Die Sammlung Batliner

Rita und Her­bert Bat­li­ner began­nen vor fast 50 Jah­ren Kunst zu sam­meln. Neben dem Werk Alber­to Gia­co­met­tis bil­de­te die Male­rei des fran­zö­si­schen Impres­sio­nis­mus und Post­im­pres­sio­nis­mus von Anfang an einen spe­zi­fi­schen Samm­lungs­schwer­punkt. Bei ihrer Samm­ler­tä­tig­keit kon­zen­trier­ten sie sich auch auf das Werk Pablo Picas­sos: heu­te befin­den sich über 40 Arbei­ten des Künst­lers, dar­un­ter zehn Gemäl­de und zahl­rei­che Zeich­nun­gen und Uni­kat-Kera­mi­ken in ihrer Samm­lung. Das Samm­ler­paar erwarb eben­so Kunst­wer­ke der zwei­ten Hälf­te des 20. Jahr­hun­derts und sam­melt auch wei­ter­hin Höhe­punk­te des aktu­el­len Kunst­ge­sche­hens.

2007 haben Rita und Her­bert Bat­li­ner ihre in eine Stif­tung ein­ge­brach­te wert­vol­le Kunst­samm­lung mit über 300 Gemäl­den von Monet über Picas­so, Matis­se und Modiglia­ni, Nol­de, Kirch­ner, Male­witsch und Gia­co­met­ti bis zu Roth­ko, Bacon, Alex Katz, Bas­elitz und Kie­fer als Ver­mächt­nis der Alber­ti­na über­ge­ben.

Die Sammlung Djerassi

Im Jahr 2008 konn­ten dar­über hin­aus 67 Zeich­nun­gen, Aqua­rel­le und Gemäl­de von Paul Klee über­nom­men wer­den, die Carl Dje­r­as­si als Schen­kung der Alber­ti­na über­ge­ben hat. Carl Dje­r­as­si, die­ser gro­ße Che­mi­ker, dem die Welt die Erfin­dung der Anti­ba­by­pil­le ver­dankt und der seit über 20 Jah­ren als Autor von Wis­sen­schafts­dra­men welt­weit in Erschei­nung tritt, ist nicht nur ein gro­ßer Klee-Samm­ler son­dern auch ein aus­ge­wie­se­ner Klee Ken­ner. Mit sei­ner inti­men Kennt­nis von Paul Klees Werk hat er im Lau­fe der letz­ten Jahr­zehn­te zwei gleich­ran­gi­ge Samm­lun­gen auf­ge­baut und die­se einer­seits dem San Fran­cis­co Muse­um of Modern Art und ande­rer­seits der Alber­ti­na geschenkt: letz­te­res als Aus­druck der Ver­söh­nung mit der Repu­blik Öster­reich, aus der ihn das Hit­ler-Regime 1938 ver­trie­ben hat.

Ab 23. März 2011 wird die Samm­lung mit 210 aus­ge­wähl­ten Wer­ken in den Kahn Gal­le­ries der Alber­ti­na neu auf­ge­stellt. Die Aus­stel­lung Monet bis Picas­so. Die Samm­lung Bat­li­ner umfasst die span­nends­ten Kapi­tel aus rund 100 Jah­ren Kunst­ge­schich­te. Gemäl­de von Clau­de Monet, Pierre-Augus­te Renoir, Paul Cézan­ne, Ame­deo Modiglia­ni, Hen­ri Matis­se, Joan Miró, Pablo Picas­so, Ernst Lud­wig Kirch­ner, Paul Klee, Was­si­ly Kan­din­sky, Marc Chagall und Kasi­mir Male­witsch geben einen Über­blick über die Kunst des fran­zö­si­schen Impres­sio­nis­mus und Post­im­pres­sio­nis­mus, der Fau­ves, des deut­schen Expres­sio­nis­mus, des Bau­haus und der rus­si­schen Avant­gar­de bis zum Mini­ma­lis­mus. Die Neu­auf­stel­lung der Samm­lung Bat­li­ner erfolgt in zwei Tei­len. Der ers­te, chro­no­lo­gisch gehäng­te Teil reicht vom Impres­sio­nis­mus bis zur Nach­kriegs­kunst um 1960. Der zwei­te Teil ist der Male­rei der Gegen­wart gewid­met.

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