{"title":"Einzelausgaben","description":"\u003cdiv style=\"text-align: center;\"\u003e\u003cstrong\u003eSie sind interessiert an den Einzelausgaben des Print-Bookazines stayinart?\u003c\/strong\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv style=\"text-align: center;\"\u003eHier finden Sie alle zuletzt erschienenen Ausgaben. E\u003cspan data-mce-fragment=\"1\"\u003etablierten Kunstliebhaber:innen oder neugierigen Einsteiger:innen bietet stayinart eine vielfältige Auswahl an Inhalten rund um die Kunst und das kunstvolle Leben. In jeder einzelnen Ausgabe überschreiten die Redaktion und das gestalterische Team die Grenzen der haptischen und visuellen Kreativität, um alle Sinne der Leser zu überraschen.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eJene Ausgaben, die nicht mehr lagernd sind, können gerne im Archiv unter\u003c\/strong\u003e \u003cstrong\u003einfo@stayinart.com\u003c\/strong\u003e \u003cstrong\u003eangefragt werden.\u003c\/strong\u003e Mit etwas Glück lässt sich für Sammler:innen des Bookazines hier noch ein letztes Exemplar ausfindig machen.\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\n\u003c\/div\u003e","products":[{"product_id":"limited-unlimited","title":"1.23 Limited | Unlimited","description":"\u003cp style=\"text-align: left;\"\u003eIn der Tradition der Philosophie hat der Gegensatz den Stellen wert eines Seinsprinzips. Schon im antiken Griechenland des 6. Jahrhunderts v. Chr. beschäftigte man sich damit. Der Gegensatz spielt im theoretischen Nachdenken über die Welt, den in ihr herrschenden Prinzipien und dem Menschsein auch gegenwärtig eine wesentliche Rolle. \u003cstrong\u003eLimited | Unlimited\u003c\/strong\u003e geht zurück auf Pythagoras: Er definierte den Grundgegensatz des Unbegrenzten und des Begrenzten.In dieser Ausgabe konfrontieren wir uns selbst und unsere Leserschaft mit dem Begrenzten und Unbegrenzten in \u003cstrong\u003eKunst, Wissenschaft und Leben\u003c\/strong\u003e; führen vor Augen, dass beides seine Daseinsberechtigung hat und es vor allem die vielen Nuancen des »Dazwischen« oder »Sowohl als auch« sind, welche Möglichkeitsräume eröffnen, die rein logisch schwer fassbar sind, mit offenem Herzen jedoch widerstandslos angenommen werden können.\u003c\/p\u003e\n\u003cp style=\"text-align: left;\"\u003eSo wird bei \u003cstrong\u003eArnaldo Pomodoro\u003c\/strong\u003e kurzerhand die Umkehrung von gefülltem und leerem Volumen zum Ausgangspunkt einer Skulptur. \u003cstrong\u003eKiki Kogelnik\u003c\/strong\u003e ist als Kunstschaffende ihrer Zeit voraus und schafft in ihrem Werk Entgrenzung durch Expansion. Autor \u003cstrong\u003eMarkus Orths\u003c\/strong\u003e schreibt einen Roman, angelehnt an das Leben von \u003cstrong\u003eMax Ernst\u003c\/strong\u003e, der als Mensch und Künstler stets seine eigenen Grenzen erweitert. Der Madagasse \u003cstrong\u003eJoël Andrianomearisoa\u003c\/strong\u003e überzeugt in seiner Einzelausstellung im MACAAL in Marrakesch, indem er die fragile Grenze zwischen Kunst und Handwerk überwindet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eUli Aigner\u003c\/strong\u003e setzt mit ihrem Projekt »One Million« ein klar begrenztes Ziel, das dennoch das Gefühl der Unendlichkeit vermittelt. \u003cstrong\u003eAntonio Ligabue\u003c\/strong\u003e führt ein Leben der absoluten Extreme, stets am Limit und wird zum tragischen Expressionisten. Geigenbauer \u003cstrong\u003eMartin Schleske\u003c\/strong\u003e findet in der »Harmonie der Gegensätze« den schönsten Klang. \u003cstrong\u003eEva und Ralf Leinemann\u003c\/strong\u003e zeigen die spannenden Facetten einer Kunstsammlung mit dem Schwerpunkt »im Bau«.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eLetztendlich ist es vielfach das Nichtwissen, das Unerklärbare, das Neue zwischen den Gegensätzen, das bewusste Ausloten von Extremen, dem die Kraft innewohnt, Menschen zu berühren, zu überwältigen. Genießen Sie begrenzt unbegrenzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGröße des Magazins: \u003cbr\u003e\u003cspan\u003e280 × 390 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44418315780360,"sku":"Sia-123","price":45.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover_44b24cc4-548a-42aa-bef9-0dd0f517cbe7.jpg?v=1687008338"},{"product_id":"female-collections","title":"Female Collections Pocket Format","description":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWarum ist ausgerechnet der stilisierte Handspiegel der Venus das Symbol für die Weiblichkeit?\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSeit wir uns für diese Sonderausgabe inhaltlich ausschließlich mit Frauen wie Kunstsammlerinnen, Mäzeninnen, Philanthropinnen, Entdeckerinnen, Denkerinnen und Initiatorinnen innovativer Projekte beschäftigt haben, gibt es eine konkrete Vermutung. Ausschließen können wir definitiv, dass der Spiegel zur Selbstbewunderung dient.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Gegenteil ist der Fall: Diese Frauen reflektieren sich selbst, ihr eigenes Denken und Handeln, ihre Gefühle, ihre Rolle, ihr Umfeld, ihre Interaktionen, ihren Lebensraum, ihre Sicht auf die Welt und auf die Kunst; und das gefühlt ununterbrochen. Der »Handspiegel« hilft, innezuhalten und wahrzunehmen, was im Hier und Jetzt ist und darauf aufbauend den nächsten Schritt zu gestalten. Auf diese Art und Weise übernehmen Frauen bewusst Verantwortung für sich selbst, ihre Handlungen und in weiterer Folge für die Gesellschaft.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNach über 2000 Jahren des patriarchalen Systems entwerfen wir am Cover der Ausgabe eine Utopie: Wenn wir \u003cstrong\u003eMenschen\u003c\/strong\u003e in all unserer\u003cstrong\u003e individuellen Vielfalt\u003c\/strong\u003e öfter und intensiver den Blick in den »Handspiegel« wagen, verabschieden wir uns von dem, was wir bisher kennen. Wir tauchen unsere geschätzte Erde in neue »Farbwelten« als Ausdruck der wohlwollenden Veränderung des irdischen Lebensraums. Folgen wir den Spuren der Frauen in dieser Ausgabe – auch jenen zwischen den Zeilen –, können wir die Utopie heute schon erahnen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGröße des Magazins: \u003cbr\u003e\u003cspan\u003e200 × 280 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44495600582920,"sku":"","price":36.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover.jpg?v=1686981950"},{"product_id":"affinity","title":"4.22 Affinity","description":"\u003cp\u003eDie vier stayinart Editionen des heurigen Jahres widmen wir der tiefgründigen Anschauung des Quadrats, als Sinnbild für das vereinte Wirken der vier Elemente, als Symbol für das Zusammenwirken der vier weiblichen Gottheiten Aphrodite, Demeter, Hestia und Hera. Letztere hat sich die Redaktion erlaubt, zeitgenössisch zu interpretieren und zwar als »Hüterin der Wesensverwandtschaft«. Daraus ist das Thema \u003cstrong\u003e»Affinity«\u003c\/strong\u003e entstanden, das uns die natürliche Anziehungskraft zwischen Mensch und Kunst als auch Kunst und Mensch ergründen lässt. Ein Zugang, der Feingefühl und Entdeckergeist abverlangt. Im Sinne der Affinität als \u003cstrong\u003e»Die Triebkraft eine Bindung einzugehen« ist als Coversujet ausnahmsweise eine Mosaik Collage aus Abbildungen des Inhalts entstanden\u003c\/strong\u003e (alle vollständigen Einzelbildnachweise im jeweiligen Beitrag), Niki de Saint Phalle rein typographisch aufgegriffen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIm Kontext der Affinität ist die Künstlerin ein besonderes Phänomen, denn sie bezeichnet die Kunst als ihren besten Freund: nicht als Aufgabe, Berufung oder Auftrag – sondern als eine Form der Wahlverwandtschaft. Auch Daniel Spoerri, Lawrence Weiner, Yves Klein und Jean-Michel Basquiat folgen als Autodidakten niemals einer Doktrin, sondern begreifen ihren künstlerischen Ausdruck als absolute Freiheit und Unabhängigkeit. Klein geht so weit, dass er den Himmel als Kunstwerk für sich beansprucht und Basquiat bricht alle Konventionen der etablierten Szene, was ihm in kürzester Zeit so viel Aufmerksamkeit beschert, dass er daran zerbricht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEs geht bei »Affinity« nicht nur um Namen, die in den Ohren klingen, sondern um das wesentliche Gegengewicht »stiller Wasser«. In der Ausgabe finden Sie Persönlichkeiten und Projekte, die allesamt von einer tiefen innigen Beziehung zur Kunst geprägt sind. Nicht alle zielen auf Popularität ab, manche haben sie mittlerweile auch bewusst hinter sich gelassen, weil sie es bevorzugen, ihre Wesensverwandtschaft zurückgezogen und intim zu leben. Wir sind dankbar, sie gemeinsam mit unseren Autor:innen aufgespürt zu haben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGröße des Magazins: \u003cbr\u003e280 × 390 mm\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44418321776904,"sku":"","price":42.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover_3941a72a-fcac-4049-8cc8-7d8edbc4755c.jpg?v=1687011354"},{"product_id":"natural-power","title":"2.22 Natural Power","description":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eIm eigentlichsten Sinne des Wortes gilt es: Kunst ist Liebe. Kunst ist die zeugerische Naturkraft, – das Leben schaffende, das stets sich erneuernde Leben selbst,\u003c\/strong\u003e schreibt der deutsche Dichter und Dramatiker Julius Hart und bringt damit den Kern der vorliegenden Ausgabe hervorragend auf den Punkt, sodass wir an dieser Stelle auf jeden weiteren Erklärungsversuch verzichten wollen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNATURAL POWER setzt sich mit der Kraft der Natur und ihrer Bedeutung für Bildende Kunst, Performance, Philosophie, Wissenschaft, Design, Lebenskunst und Kulinarik auseinander. Mit Frank Bowling haben wir einen Künstler aufgespürt, dessen virtuoser Ausdruck einer intensiven Natürlichkeit entspringt. Seine Werke sind Essenzen aus Licht, Wasser und Farbe, sie verkörpern den experimentierfreudigen Geist ihres Urhebers.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAuf den Spuren der Naturkraft zu wandeln, heißt für die Redaktion und die Autor:innen dieser Ausgabe auch, auf visionäre Gestalter der Zukunft wie die Designer Superflux zu stoßen, Sigurður Guðjónsson für die Realisierung seiner poetischen Split-Screen-Installation »Perpetual Motion« auf der Biennale in Venedig zu gratulie-ren, die Ausstellung »Le Songe d’Ulysse« in der Fondation Carmignac in Südfrankreich zu besuchen, Matthias Fricks Terminus der Art Brut als Entwicklung einer höheren Kunst zu vertiefen, eine talentierte Chef de Cuisine namens Mariya Un Noun in Kambodscha zu entdecken, sich mit Billi Thanner über mehr Platz und Verständ-nis für Kunst zu unterhalten und mit Philologin Giulia Isetti festzustellen, dass es Zeit wird, den Granatapfel als zweifelhaftes Symbol für Weiblichkeit loszuwerden. Diese und viele weitere spannende Text- und Bildwelten warten nun darauf, von Ihnen, liebe Leser:innen, erkundet zu werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie vier stayinart-EDITIONS 2022 sind dem vereinten Wirken der vier Elemente des Quadrats und dem Zusammenwirken der vier weiblichen Gottheiten Aphrodite, Demeter, Hestia und Hera gewidmet. NATURAL POWER seht für die Göttin Demeter – die in sich »Mutter« und »Erde« vereint. Als Muttererde sorgt sie für die Fruchtbarkeit und das Gedeihen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGröße des Magazins: \u003cbr\u003e\u003cspan data-mce-fragment=\"1\"\u003e280 × 390 mm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44418332950792,"sku":"","price":45.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover_82fdfcfe-d103-4f59-afd4-cc83614a9034.jpg?v=1687009187"},{"product_id":"reflection","title":"3.22 Reflection","description":"\u003cp\u003eIm Entstehungsprozess dieser Ausgabe haben wir, im Sinne der Reflexivitätsdefinition von Bazon Brock, »stayinart« thematisiert und versucht als geeignete Umwelt für die Kunst in ihrer Ganzheit zu begreifen. Entstanden sind aus der Reflexion unter anderem zwei neue Rubriken, die im Bereich der angewandten Kunst angesiedelt sind: »curated couture by Judith Bradl« und »arts+crafts=human«. Sie machen unseren stayinart Erfahrungsraum umfassend konkreter und bieten Plattformen für einen sinnvoll kreativen Austausch.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eMit stayinart meinen wir genau das, was der Begriff wörtlich verkörpert: In der Kunst sein, uns und alle, die Teil von stayinart sind und werden möchten, mit den vielfältigen Ausprägungen des Kunstschaffens, des Schönen und Positiven zu verbinden.\u003c\/strong\u003e Die Kunst wollen wir nicht nur von außen betrachten oder ihr kritisch begegnen, sondern in ihr verweilen, uns durch sie ausdrücken, uns mit ihr freuen und uns erheben, sie durch und durch leben. Am Cover haben Sie in der Iris sich selbst entdeckt, auf den folgenden Seiten treffen Sie auf Persönlichkeiten, Kunstschaffende, Projekte, Sammlungen und Kunstwerke, die den Wert der Reflexion verinnerlicht haben und durch ihre Existenz zur Reflexivität anregen – einfach die Herzressource Liebe zu aktivieren, mit dem kontemplativen Blick auf das große Ganze.\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"280 × 390 mm","offer_id":44421600215304,"sku":"","price":45.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover_058968b5-c1ba-479c-8e2a-fd6a04dc2eaf.jpg?v=1687014499"},{"product_id":"special-edition-biennale-arte","title":"special edition Biennale Arte","description":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDie Erde: PLANET DER »UN«BEGRENZTEN MÖGLICHKEITEN\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eThe Milk of Dreams ist das Thema der 59. Biennale Arte in Venedig. Leonora Carrington beschreibt in ihrem gleichnamigen Buch eine Welt, in der sich jeder verändern, verwandeln, etwas oder jemand anderes werden kann; eine Welt, die frei ist und voller Möglichkeiten steckt. Wir begeben uns auf eine Reise durch die Metamorphosen von Körpern und Definitionen des Menschlichen. In diesen Möglichkeiten spielen der Planet Erde, die Lebensformen auf ihm, die Technologien und deren Beziehungen zueinander eine wesentliche Rolle.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese special edition \u003cstrong\u003eBIENNALE ARTE\u003c\/strong\u003e ist keine Einstimmung auf die Biennale, denn sie wurde bereits er- öffnet. Vielmehr ist sie eine Vertiefung zur Inspiration der Kuratorin Cecilia Alemani, den ausgewählten Ausstellungen in den Länderpavillons, den künstlerischen Positionen der Hauptausstellung und den »special projects«: eine umfangreiche Begleitlektüre. Ebenso der Versuch, ein tieferes Verständnis über die und mit der Kunst zu vermitteln, deren unbegrenzte Möglichkeiten aufzuzeigen, das eigene Sein zu intensivieren, zu verwandeln. Sich von der Kunst und den Kunstschaffenden beseelen zu lassen, für ein Zukunfts-Experiment.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVor Ihnen liegt ein Zeitdokument. Warum? Die 59. Biennale Arte ist eine, die in Erinnerung bleiben wird. Sie steht sinnbildlich für das lang ersehnte Zeitalter von »The Milk of Dreams«, dessen Auftakt sich schon vor dem Ausbruch der Pandemie und vor der aktuellen geopolitischen Situation abgezeichnet hat.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eJETZT geht es nicht mehr um das Andersdenken, sondern das Anderssein, die Verwandlung durch bewusstes Handeln und proaktives Tun! Als Lebewesen haben wir Verantwortung zu übernehmen und den Auftrag wahrzunehmen, eine Lebensform zu sein, die bereit dazu ist, sich ganzheitlich zu verändern, zu verwandeln, in der alle die unbegrenzten Möglichkeiten frei ausschöpfen dürfen. Wenn wir diese Erde, die gesamte Schöpfung als innigsten Teil in uns erkennen, öffnen sich die für das physische Auge unsichtbaren Tore. Zu oft hat sich die Menschheit vor ihnen verschlossen, sie als Bedrohung statt als Befreiung wahrgenommen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGröße des Magazins: \u003cbr\u003e\u003cspan\u003e280 × 390 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44421607293192,"sku":"","price":54.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover_258b3ca4-9d1a-4298-bd8b-f6ae264c7b10.jpg?v=1687011760"},{"product_id":"1-22-passion","title":"1.22 Passion","description":"\u003cp\u003eDas Thema PASSION entspringt unserer ersten Pers-pektive im Quadrat, basierend auf der weiblichen Gottheit Aphrodite, der Göttin der Liebe, der Schönheit und der sinnlichen Begierde. Vieles Tun in unserer aller Leben hat mit Passion, mit leidenschaftlicher Hingabe zu tun. Je leidenschaftlicher wir uns unserem Wirken nähern, desto intensiver scheint es im Ergebnis zu sein. Die Leidenschaft lässt uns wachsen, streben, lieben, schöpfen, lernen, aber auch hassen, zerstören, Schmerzen zufügen und erdulden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDie Inhalte dieser Ausgabe zeigen auf, wie facetten- und perspektivreich sich die Künstlerinnen und Künstler, die Wissenschaft, die Forschung, die Natur, die Philosophie, die Ausstellungshäuser, die Galerien oder die Kulinarik mit Leidenschaft auseinandersetzen.\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIst die Leidenschaft gegenwärtig, fällt es schwer sie zu unterdrücken oder zu ignorieren. Demgemäß sind die Biographie und das Werk vieler Kunstschaffender engmaschig mit deren Passion verwoben, untrennbar von deren »sinnlicher Begierde«. Hervorragend nachzuvollziehen in Maura Pozzatis Artikel über Domenico Gnoli oder in Stefan Hammerls Beitrag über Denis Diderot. Bemerkens-wert leidenschaftlich ist auch der Art Brut-Künstler August Walla, der zeit seines Lebens für das Essen brennt und kein Geheimnis daraus macht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eLeidenschaft ist eine Begrifflichkeit oder vielmehr ein Zustand des Seins, ein innerer Antrieb, der als emotional empfunden wird und dennoch seine Abstraktheit hat. Ein klares Bild davon zu zeichnen, sie zu beschreiben, sie in Worte oder in einen künstlerischen Ausdruck zu fassen, ist herausfordernder als gedacht. Dennoch haben wir mit den Mitwirkenden dieser Ausgabe einen leidenschaftlichen Versuch gewagt, der einer Ahnung, wie sie von Philosophin Konstanze Caysa (Seite 126) beschrieben wird, gleichkommt und dabei vieles offen lässt.\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44494394458376,"sku":"","price":45.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover-122.jpg?v=1687012868"},{"product_id":"special-edition-spontaneity","title":"Special Edition Spontaneity","description":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eEs war eindeutig ein spontaner Gedanke, eine plötzliche Eingebung, die uns wie ein Blitz befeuert hat, als wir die Idee zu dieser SPECIAL EDITION hatten. Dieses Jahr war geprägt von SPONTANEITÄT, und nicht nur im Kunstbereich.\u003c\/strong\u003e Es liegt ein Jahr hinter uns, in das vie-le Menschen ohne konkrete Planung gehen mussten; ein Jahr, in dem Unmittelbarkeit so präsent war, wie selten zuvor. Wir lernen damit umzugehen, die Spontaneität zuzulassen, uns auf sie einzulassen, um uns gegen den vermeintlichen Stillstand einer unstabilen Zeit aufzubäumen. In der Spontaneität liegt so viel mehr als nur ein Mittel zum Zweck, unter Berücksichti-gung, in diese Begrifflichkeit intensiv und tiefgründig einzutauchen. Sie ist eine allum-fassende Gabe, eine beispiellose Kraft, die uns Menschen mit der Geburt geschenkt wird.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eHaben Sie schon einmal versucht, bewusst nicht spontan zu sein? Es ähnelt einem Spieß-rutenlauf gegen die Natur. Es scheint, wir können nicht anders als intuitiv zu reagieren und impulsiv zu agieren. Alles, was wir erleben, wird irgendwie von Spontaneität beeinflusst, sie umschließt uns beschützend, wie ein Kokon seine Raupe und zugleich durchdringt sie uns gewaltsam, wie eine Kugel aus einer Pistole – nachdem eine Ursache vorausgegangen ist, beispielsweise das Laden derselben. Spontanität steht in Symbiose mit der Antizipa-tion. Spontaneität kreiert Möglichkeiten und macht Träume zunichte. Sie ist so paradox wie das Leben selbst, sie ist Ursprung und Ende, Schöpfung und Zerstörung, Liebe und Hass.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMit Johann Rausch haben wir einen Künstler kennengelernt, der für diese SPECIAL EDITION ein spontanes »künstlerisches Experiment« gewagt und sich diesem Phänomen gestellt hat. Das Ergebnis sind über 2000 originale Schriftbilder, Begrifflichkeiten zum Nachdenken für das stayinart-Cover. Mit ein bisschen Glück haben Sie spontan zum richtigen gegriffen und halten gerade ein Original in Ihren Händen. Das Arbeiten an dieser Ausgabe hat uns und alle, die daran beteiligt waren, tief in die Spon-taneität eintauchen lassen, förmlich mit allem Sein hineingesogen: philosophisch, künstle-risch, experimentell, ironisch, ernsthaft, wissenschaftlich, historisch und letztendlich auch körperlich. Die Auseinandersetzung mit dem Thema hat uns gezeigt, wie viel Interpre-tationsspielraum in einem einzigen Begriff steckt, wie viel Tiefe, physische und geistige Grenzwerte erfahren werden können.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEs ist die wahrhafte Kunst, in der sich Spontaneität so umfassend manifestiert, dass aus dem einen Moment, dem einen Geistesblitz, dem »Ur-knall« sich eine ganz eigene Ewigkeit offenbart. Die Kunst kann Spontaneität festhalten, ihr Raum und Form geben, sie wachsen lassen, Künstler und Betrachter am endlosen Schöpfergeist gleichermaßen erfreuen. Es ist dieser spürbare Geist, der sich durch die Inhalte dieser Ausgabe zieht und dazu anregt, sich oft genug der Spontaneität hinzugeben. Vielleicht genau jetzt … in diesem Moment …\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"389 × 275 mm","offer_id":44421622137096,"sku":"","price":54.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover_17e3c10e-20d6-4d84-9dab-c872347e28c5.jpg?v=1687008636"},{"product_id":"3-21-beyond-borders","title":"3.21 Beyond Borders","description":"\u003cp\u003eWas tut sich auf, wenn wir Grenzen überschreiten? Welche Grenzen? Was passiert, wenn Grenzen durchbrochen, abgebaut werden oder verschwimmen? Was soll da verschwimmen? Wo und wie definieren wir Grenzen im Kunstbereich und darüber hinaus? Es gibt überhaupt keine Grenzen, außer jene, welche wir selbst ziehen! Oder doch noch andere? Das Thema »Beyond Borders« war für uns Inspiration, den interdisziplinären Ansatz dieses Magazins in den Fokus zu rücken – und noch mehr auszureizen. Entstanden ist ein transzendentales Panoptikum, eine Sichtweise, wie Kunst mit Grenzen umgeht, sie auflöst, sich begrenzend und entgrenzend mit unterschiedlichen Disziplinen verbindet, um innovatives Denken und Tun anzuregen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eFür diese Ausgabe haben wir bewusst viele Menschen persönlich getroffen, denn nach monatelangen Einschränkungen konnte man endlich auch wieder geografische Grenzübergänge durchschreiten.\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer aktive Austausch war essentiell, um uns der Erfahrung des »going beyond borders« anzunähern und selbst auszusetzen. Innovation entsteht nicht in der Komfortzone. Kein großartiges Kunstwerk ohne Grenzerfahrungen. Kein interdisziplinäres Kunstmagazin ohne die Überwindung vieler kritischer Momente. Vivian Suter zeigt mit und in ihrem Werk auf, wie sie sich selbst entgrenzt hat, wie sie in jahrzehntelanger konsequenter Eigenarbeit, unabhängig von den Dynamiken des Kunstbetriebs, die Leinwand entfesselt, die Natur an ihrer Arbeit proaktiv partizipieren lässt und mutig kräftige Farben einsetzt. So ein Prozess kann sich nur mit einer bestimmten Distanz zum allgemeinen Kunstkontext entwickeln und verfestigen. Bischof Hermann Glettler ist überzeugt von der zeitgenössischen Kunst, ihrer verbindenden Kraft zwischen Himmel und Erde und spricht mit uns über sein Cross-Over zwischen Glauben, Kunst und Leben. Wie Kunst und Politik ineinandergreifen, lässt sich im Werk des argentinischen Künstlers León Ferrari nachvollziehen. Das mit allen Sinnen erlebbare Ausstellungsprojekt in Berlin unter dem Titel »Reproducing Them Infinitely« setzt den Künstler in einen neuen Kontext und zeigt, wie innovativ Kunstvermittlung sein kann. Aber auch in anderen Beiträgen geht es um die verschwimmenden Grenzen von Kunst und Politik, beispielsweise in jenem von Politikwissenschaftlerin Mirjam Gruber.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Künstlerkollektiv VestAndPage lässt in seinem künstlerischen Verfahren bildende Kunst, Performancekunst, Gesellschaftstheater, zeitgenössischen Tanz, Poesie, Philosophie und nicht zuletzt didaktisches Handeln zusammenlaufen und räumt mit seiner körperbezogenen Sprache alle Barrieren aus dem Weg. Der Fotograf Hannes Schmid beweist mit seiner sozialen Skulptur, einem »Smart Village« in Kambodscha, dass sich Kunstschaffende auch in globale Entwicklungsthemen ganzer Volkswirtschaften einmischen sollten, weil sie keine Berührungsängste haben. Schmid hat es selbst er- und durchlebt, wie sich die Kreativität um das Vielfache potenziert, wenn man mit Carte blanche agiert. Mit Barbara Steiner, Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau, sprechen wir in einem exklusiven Interview, wie die Bauhaus-Gedanken herangezogen werden können, um die Welt anders zu denken als sie ist. Christian Redl hält mit uns die Luft an, um über unsere körperlichen und geistigen Grenzen hinauszuwachsen und mit Chefarzt Wolff Voltmer unterhalten wir uns über die Schnittmenge von Kunst und Medizin. Während des Atelierbesuchs bei Bernhard Leitner erfahren wir, dass wir auch mit unseren Ohren sehen und mit unserem Herzen hören können, ein Thema, das in der Wissenschaft noch vernachlässigt wird, aber vielleicht sogar schon im Alten Ägypten relevant war. In dessen spektakuläre Kulturschätze tauchen wir mit Ägyptologe Zahi Hawass ein. Konstanze Caysa lotet im Gespräch mit Karl Oppermann und Karl Anton die grenzenlosen Facetten einer wahren Freundschaft aus. Jedes Projekt des Künstlers Fabio Ricciardiello, ob kurz- oder langfristig, wird von der Möglichkeit angetrieben, sich selbst zu verwandeln. Die Begrenzung ist hier also Chance zur Transformation.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Frage, ob die Grenze zwischen Mainstream- und Outsider-Kunst irgendwann ein historisches Relikt ist, gehen wir in der neuen Rubrik »outside-in?« nach und blicken im ersten Beitrag hinter das Konzept des GAIA Museums. Kolumnistin Anja Es geht dieses Mal auch »beyond«: mit ihrem Statement »in dubio pro arte« lässt sie Sie, liebe Leser*innen, spüren, was das Verlassen der Komfortzone bedeutet. Wer hungrig nach Grenzerfahrungen ist, steige über Seite 164 in die Lektüre dieser Ausgabe ein. Weitere Magazine\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"389 × 275 mm","offer_id":44421630492936,"sku":"","price":45.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover-borders.jpg?v=1687074511"},{"product_id":"2-21-connectedness","title":"2.21 Connectedness","description":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAuf viele unserer Beziehungen mussten wir in den vergangenen Monaten verzichten, vielfach waren wir auf uns alleine gestellt.\u003c\/strong\u003e Was wird daraus entstehen? In dieser Ausgabe mit dem Titel CONNECTEDNESS beschäftigen wir uns mit den verbindenden Elementen der Kunst. Es geht darum, ein „anderes“ Bild des Kunstgeschehens und der Menschen darin zu entwerfen, ein Bild der Verbundenheit. Wir beleuchten Tendenzen des Miteinander, Erfahrungen des bewusst Gemeinsamen als Gegenpol zur Individualisierung oder gar Vereinzelung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGenau hier setzen auch die Fragestellungen dieser Ausgabe an: Was verbindet uns? Wie ausgeprägt ist unser Gemeinsinn? Was verbindet das Menschsein mit der Kunst? Welche verbindenden Elemente wird die Kunst in Zukunft erzeugen? Antworten finden sich in Beiträgen über Künstler*innen wie Michael Fliri, der ganz bei sich selbst und doch in der Unendlichkeit ist. Er geht mit seinem Werk über die Identitätsfixierung von Dingen und des Seins hinaus, formt eine transitive Dimension der zeitgenössischen Identität, transzendiert seinen menschlichen Körper, um nach anderen Formen der Existenz zu suchen. Das Künstlerkollektiv wiedemann\/mettler lebt Verbundenheit auf unterschiedlichen Ebenen und vereint auf poetische Weise Sinnlichkeit und Rationalität. Der Ausdruck eines Ernst Fuchs, der angeblich schon als kleiner Junge zwischen den Berufswünschen „Kaiser“ oder „Straßensänger“ schwankte, polarisiert und verbindet. Marco Manzo hat das herkömmliche Tattoo zu einer Skulptur in Bewegung emporgehoben – eine Verbindung aus Köperkult und Kunst. Die Verbindung als existentielle Praxis kreativer Menschen, zu denen Anuar Arebi gehört, bewegt sich auf fließende und manchmal schwer fassbare Weise als ein Modell. Es geht darum die Welt zu sehen, zu verstehen und zu verändern, indem sie in ihrem menschlichen und künstlerischen Netzwerk interagiert. Dan Halter verbindet in seiner Poetik Text und Stoff, Geschichte und Materie miteinander, verwebt Schuss und Kette einer Kunst, die die Einmischung ausländischer Mächte in die staatliche Politik und die daraus resultierenden tiefen Brüche untersucht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin ständiges Wahrnehmen, Reagieren und Kommentieren, ein Dialog, der einerseits im aktuellen Moment stattfindet, aber auch über Zeiten und Räume hinweg geschieht, das ist der konkrete Austausch, den Künstlerin Anne Jungjohann anstrebt. Gisoo Kim stellt mit Nadel und Faden die Verbindungen zwischen den einzelnen Abzügen ihrer Fotografien her. Feine Linien aus Nähgarn sind eine bewusste Spur auf der Bildoberfläche. Dirk Hoffmann berichtet über die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Kunst der Neandertaler: Ist es die Kunst, die uns mit unseren Vorfahren verbindet? Wissenschaft und Kunst sind ohnehin Disziplinen, die mittlerweile bewusst gemeinsam einhergehen. Ein gutes Beispiel dafür ist das interdisziplinäre Ausstellungsprojekt „Heaven Can Wait“ des Kollektivs Steinbrener\/Dempf \u0026amp; Huber im Oberösterreichischen Landesmuseum, das die zwei Bereiche, die lange als Gegenpole gehandelt wurden, miteinander verknüpft: Kunst und Naturwissenschaft.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eOder aber der Light Art Space Berlin, der in seinen innovativen Ausstellungskonzepten die Schnittstellen von Kunst, Technologie und Wissenschaft aufzeigt. Eines ist uns durch die Dialoge, Diskussionen und Gespräche anlässlich dieser Ausgabe klar geworden: Das verbindende Element ist stärker als das trennende. Wir streben mehr denn je nach Schnittmengen, Gemeinsamkeiten und Zugehörigkeit, sowohl analog als auch digital. Wie auch immer sich die Kunst ihren Weg in die Zukunft bahnt, er wird in vielerlei Hinsicht innovativ und verbindend sein – die Kunst wird mehr beanspruchen, sich höher wertschätzen lassen als wir uns dies bis dato vorstellen konnten!\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"389 × 275 mm","offer_id":44421635539208,"sku":"","price":25.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover-connect.jpg?v=1687074368"},{"product_id":"1-20-glamour","title":"1.20 Glamour","description":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eWenn das eigene Leben zum Kunstwerk wird……dann ist Glamour im Spiel. Den Auftakt in ein neues Jahrzehnt, das hoffentlich glanzvoll wird, nehmen wir zum Anlass, um uns mit dem Funkel-Faktor der Kunstwelt und des Lebens auseinanderzusetzen.\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGlamouröse Menschen haben etwas Magisches an sich. Wie entsteht so ein Zauber und was kann eigentlich die Kunstwelt dazu beitragen oder gar dem entgegensetzen? Glam Rock ist eines der besten Beispiele dafür, wie Musiker*innen plötzlich die Männlichkeit des Rock dekonstruieren, in Glitzer getaucht auf der Bühne stehen und ihre Fans zum Jubeln bringen. David Bowie hat die unfassbare Kraft von Glam im Interview mit „The Daily News“ einmal sehr reflektiert und anregend beschrieben: „Glam really did plant seeds for a new identity. I think a lot of kids needed that - that sense of reinvention. Kids learned that however crazy you may think it is, there is a place for what you want to do and who you want to be. And I needed that myself. Even though I was very shy, I found I could get onstage if I had a new identity.”* Glamour kann folglich mit der Kreation einer Identität verbunden werden. Einen Schritt weiter gedacht ist diese glänzende neue Identität nichts anderes als ein Kunstwerk unser selbst. Hanjo Berressem, Professor im „Department of American Literary and Cultural Studies“ an der Universität Köln bringt es auf den Punkt: „Die glamouröse Person ist aus der Ebene der Realität herausgehoben und fungiert als Vorbild bzw. aus Freud’schen Registern heraus gedacht als Idealich.“ Es geht also um dieses Ideal, das Streben nach einem Glanz und einem Zauber, der uns vielleicht nicht angeboren ist, sondern wie Dita von Teese es erklärt: „Mir gefällt die Idee, dass eine bescheidene Schönheit zu einer Ikone werden kann.“\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eFür die Künstlerin Jakob Lena Knebl ist Glamour „eine bewusste Gestaltung des Umfelds und des eigenen Körpers“, bei Gilbert \u0026amp; George ist es der magische Blick auf die Welt, der zauberhaft bizarre Denkanstöße liefert, Stefan Neidhardts Skulpturen erinnern an das Aufbegehren der Frauen in den „Golden Twenties“, der Ära größter Freizügigkeit und Freiheit. Die Drag Diva Yoncè Banks hat ihren eigenen glamourösen „Superstar“ kreiert: „Ich habe einen gewissen Look, weiß haargenau was ich in dieser Rolle verkörpern will und das ist mein Wiedererkennungswert. Ich versuche die Illusion zu schaffen, so weiblich und echt wie möglich auszusehen.“\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eDer Begriff Glamour ist so vielschichtig wie das Leben und die Kunst. Diese Ausgabe ist kein Erklärungsversuch und hegt keinen Anspruch auf Perfektion, sondern zeigt Möglichkeiten, Varianten, Gedanken auf und setzt den wertschätzenden und respektvollen Umgang mit Selbstverwirklichung von Individuen in Szene. Glamour als Gefühl der Neuerfindung, das zeigt auch die Historie, ist nur dann möglich, wenn die Freiheit des Individuums gegeben ist und die Kunst kann dazu beitragen oder um Gilbert \u0026amp; George zu zitieren: „Glaubt an die Kraft der Kultur!“ *Ins Deutsche übersetzt: \"Glam ist der Samen für eine neue Identität. Ich glaube, viele Kinder haben das gebraucht - dieses Gefühl der Neuerfindung. Die Kinder haben erfahren, dass, egal für wie verrückt man es auch halten mag, es einen Platz für das gibt, was man tun und wer man sein will. Ich brauchte es selbst. Obwohl ich sehr schüchtern war, fand ich heraus,\u003cbr\u003edass ich auf der Bühne stehen kann, wenn ich eine neue Identität habe.“\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44421645467912,"sku":"","price":45.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover-glamour.jpg?v=1687074671"},{"product_id":"1-21-pioneering","title":"1.21 Pioneering","description":"\u003cp\u003eAls Friedensreich Hundertwasser 1959 Gastdozent an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg war, zog er zusammen mit Herbert Schuldt, Bazon Brock und anderen eine zehn Kilometer lange endlose Linie, die sich über Wände und Türen eines Hochschulraumes erstreckte – das löste einen Skandal aus. Arnulf Rainer wurde 1961 in Wolfsburg wegen der öffentlichen Übermalung eines prämierten Bildes gerichtlich verurteilt. Die Malerei sei tot, hieß es in den 1970er Jahren. Julian Schnabel war damals gerade 30 Jahre alt geworden und hatte sich dennoch für die Malerei entschieden. Oder vielleicht gerade deshalb. „Ich dachte, wenn Malerei tot ist, dann ist es gerade recht, mit dem Malen zu beginnen“, sagte er 2003 rückblickend selbstbewusst in einem Interview. Melissa E. Logan und Alexandra Murray-Leslie performten 1997 zum ersten Mal beim Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen der Ausstellung „Professionalität“ und spielten ihre frisch gepresste Single „Smash Metal“ in einem abgedunkelten Raum mit Stroboskopbeleuchtung und Nebelmaschine, und schrien dabei für zwölf Minuten in das Mikrofon. Diese Art der Darstellung entspräche nicht den Vorstellungen des traditionsorientierten Hochschulpublikums und war die erste öffentliche Demonstration von Chicks on Speeds gegenkultureller Einstellung.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eDie Begrifflichkeit „Pionier“ ist so umfassend und verspricht prinzipiell Großartiges, zielt auf alles ab, was Emotionen auslöst und auf ewig in die Geschichte eingeht, auf herausragende und bahnbrecherische Leistungen von Einzelpersonen oder Gruppierungen, die tatsächlich darin eine Vorreiterrolle skizzieren und sich als Erneuerer profilieren.\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003ePioniergeist sorgt für Skandale, irritiert und schreckt ab. Pioniere stoßen häufig auf Unverständnis und Ablehnung, gerade weil es die allgemeine Logik nicht verstehen will. Das ist kein Wunder, denn sie sind der Gesellschaft und dem standardisierten Leben immer einen Schritt voraus. Sie gehen neue riskante Wege, brechen gängige Muster auf, bedienen sich innovativer Methoden und öffnen einen neuen  Blickwinkel – neue Möglichkeiten, das scheinbar Unmögliche, welches allerdings exakt dem Muster der Evolution entspricht. Und genau darum geht es. Pioniere fordern ihr Gegenüber und sich selbst immer wieder neu heraus. Die Kunst lebt vom Pioniergeist – und beeinflusst auf diese Weise andere Bereiche auf diesem Planeten und in unserer Gesellschaft. Wir gehen mit dieser Ausgabe noch einen Schritt weiter: Der Künstler ist nicht nur Pionier, er ist Alchemist, er ist Universalgenie und zugleich Wissenschaftler. Er arbeitet am „opus magnum“, dem „Großen Werk“, und seinem Protagonisten, dem „Adepten“, der auf der Suche nach dem „lapis philosophorum“, dem „Stein der Weisen“ ist, nach geistiger Vollkommenheit, nach Selbst- und Welterkenntnis strebt. \u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44421728502024,"sku":"","price":45.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover-pioneer.jpg?v=1687074811"},{"product_id":"2-20-cosmopolitan","title":"2.20 Cosmopolitan","description":"\u003cstrong\u003eAuf den Spuren der »Neuen Kosmopoliten«\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eDen 26. Februar 2020 werden wir so schnell nicht vergessen. Wir standen auf der Piazza San Marco anlässlich des Karnevals von Venedig, um den alljährlichen „Volo dell‘ Aquila“ (Flug des Adlers) zu verfolgen. Der Flug fand statt, anschließend ging sich noch der obligatorische Abstecher in Harrry’s Bar aus und dann legte man uns nahe, die Stadt schnellstmöglich zu verlassen. Der Karneval wurde abgebrochen – Covid-19 beherrschte von nun an das Geschehen. Wir ließen Venedig hinter uns mit einem mulmigen Gefühl. Was danach Europa und die Welt erlebte, ist aus heutiger Sich wohl von historischer Bedeutung. Das mulmige Gefühl, die Unsicherheit, das Zögern beherrschen nun die ganze Gesellschaft. Ein Zustand, der durchaus inspirierend sein kann.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eMit dem Thema „Cosmopolitan“ forschen wir nach Ideen einer zukünftigen Ausrichtung der Kunst- und Kulturwelt – wir spüren die Neuen Kosmopoliten auf. Diejenigen, die zwar weltweit digital vernetzt sind, aber doch ihren lokalen Rückzugsort haben, ihr Kokoon, in dem sie sich auch ganz ohne extensives Reisen und Erlebnis-Konsum entfalten können. Wir wissen, dass die Kunst schon immer in ihrem Kern kosmopolitisch war, doch das Kunstgeschehen war vor der Gesundheitskrise schon nahezu „über-kosmopolitisch“. Man flog für Atelierbesuche, Vernissagen oder Previews regelmäßig um die halbe Welt. Wer den Marathon zwischen London, Paris, Miami, New York, Los Angeles, Basel, Singapur und Hongkong nicht mitmachen wollte, galt in der Kunstszene als nicht zugehörig. Die Neuen Kosmopoliten finden ihre Zugehörigkeit anderswo. Sie finden sie in der aktiven Kooperation, der eigenen Familie, dem engen Freundeskreis, dem lokalen Netzwerk, der Natur und im Geiste. Wir sind über uns hinausgewachsen und müssen nun, ausgebremst von einem Virus, zurück zu den Wurzeln, wodurch die Begriffe Freiheit und Selbstverwirklichung als neu zu definieren gelten. Im Grunde ist es das Ende von „schneller, höher, weiter.“ Eine Neuausrichtung ist das, woran wir nun alle gemeinsam arbeiten werden und müssen. Die Neuen Kosmopoliten sehen den Wertewandel als globale Chance für das Gemeinwohl, fördern die Sensibilität für ein bewussteres Leben, denken global und handeln lokal – diese Ausgabe ist ganz ähnlich entstanden und sie markiert einen neuen Abschnitt für die Welt, die Kunst, aber auch für die gesamte „stayinart–community“ – dessen sind wir uns bewusst.","brand":"stayinart","offers":[{"title":"389 × 275 mm","offer_id":44421746524424,"sku":"","price":45.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover-cosmo.jpg?v=1687074933"},{"product_id":"special-edition-da-capo","title":"special edition Da Capo","description":"\u003cp\u003especial edition 2020, DIE ERSTE… Das Jahr 2020 werden wir nie mehr vergessen. Warum, weil sich alle Geschehnisse zwangsläufig in unser Gedächtnis einbrennen wie eine Tätowierung. Schlussendlich sind es dann die Erinnerungen, die uns zu dem machen, wer und was wir sind. Deshalb streben wir immer nach Erinnerungen, die uns erfüllen, uns beseelen, uns beflügeln – nach positiven Erinnerungen. stayinart stellt sich der Herausforderung und geht 2020 mit der ersten special edition in die Offensive, dem Stillstand und Zögern zum Trotz, und setzt damit einen bejahenden Einschnitt, der die nächsten Jahre das Printmagazin prägen wird.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDie special edition trägt den Titel „DA CAPO!“. Auftakt-Thema ist der „Restart“ des Kunstbetriebs nach dem Lockdown, wie sich alles langsam wieder hochfahren lässt, wo Neuorientierung und Umdenken gefragt sind, welche außergewöhnlichen Projekte sich die Verantwortlichen in den Institutionen und Galerien dazu einfallen lassen, wie es den Künstler*innen in ihren Ateliers geht und was sich aus Sammlersicht verändert hat.\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMit dieser Ausgabe wollen wir uns klar positionieren und einen Beitrag leisten, der ermutigen soll. „DA CAPO!“ eröffnet uns auch eine weitere Perspektive. Der Ausruf „Da capo!“ wird unter anderem als Beifallsbekundung durch ein Publikum definiert. Jeder einzelne von uns ist gerade jetzt dazu aufgerufen, die vielen mutigen Initiativen im Bereich Kunst und Kultur durch ein „DA CAPO!“ wertzuschätzen. Ein großes DANKESCHÖN von Herzen all jenen, die das Erscheinen dieser ersten Sonderausgabe „DA CAPO!“ ermöglicht und dazu beigetragen haben, Hürden und Grenzen zu überwinden! …UND GANZ SICHER NICHT DIE LETZTE.\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"389 × 275 mm","offer_id":44421767069960,"sku":"","price":45.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover-da-capo.jpg?v=1687075038"},{"product_id":"4-20-highspeed","title":"4.20 Highspeed","description":"\u003cstrong\u003eDie Neugier, die uns antreibt\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eDie Geschwindigkeit ist eine der wichtigsten Errungenschaften der Menschheit. Gefühlt wird der Alltag immer schneller. Geschwindigkeit ist ein Qualitätsmerkmal. Schnelligkeit wird gleichgesetzt mit Effizienz. Dabei ist Zeit und damit Geschwindigkeit eine für den Menschen schwer fassbare Dimension. Jonathan Schippers Installation „Slow Inevitable Death of American Muscle“ verdeutlicht das: Mit einer Geschwindigkeit von nur einem Millimeter pro Stunde lässt der amerikanische Künstler zwei Autos in einem simulierten Frontalzusammenstoß aufeinander „crashen“. Diese Bewegung zu erahnen, ist für den*die Betrachter*in nahezu unmöglich. Effizienz kann im 21. Jahrhundert eben nicht mehr auf Pferdestärken reduziert werden, sondern viel mehr sind individuelle flexible Lösungen, emissionsloser Antrieb und dynamische Beschleunigung das Maß aller Dinge. Erst die Erfindung der Uhr im 13. Jahrhundert machte eine genauere Organisation von Zeit überhaupt möglich. Mit der Taschenuhr (Nürnberger Ei) um 1510 von Peter Henlein wird die Zeit dann jedem*jeder zugänglich. Sie ist exakt ablesbar und der Tag wird\u003cbr\u003ein seine Stunden, Minuten und Sekunden teilbar, also planbar. Davor richtete sich der Tagesverlauf editorial nach dem Stand der Sonne. „Kein Tag kommt wieder – keine Nacht“, schrieb die Literatur Nobelpreisträgerin Wislawa Szymborska in ihrem Gedicht: Nichts geschieht ein zweites Mal. Das ist ein entscheidender Satz.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eZeit ist ein kostbares Gut. Warum wollen wir sie also beschleunigen, sollten wir sie nicht eher verlangsamen? Kann die Kunst Hilfestellungen entwickeln, um die Zeit und damit die Geschwindigkeit darstellbar zu machen? Kann Kunst be- oder entschleunigen, oder beides zugleich?\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eJean Tinguely setzte 1954 seine Skulpturen erstmals in Bewegung. Ab Ende der 1970er-Jahre wurde das Element Wasser in seinem Werk immer wichtiger und in seinem Spätwerk ergänzte er es um den Faktor Licht. Bewegung, Wasser, Licht – spannende Elemente, die zahlreiche Gegenwartskünstler*innen als Ausdrucksmittel nutzen. Der Physiker Arthur Zajonc bringt es auf den Punkt: „Sobald wir gelernt haben, das Licht zu sehen, könnte sich alles andere von selbst ergeben.“ Wann wird es so weit sein? Sind wir schon nahe dran? Während die Futurist*innen Anfang des 20. Jahrhunderts, wie Giacomo Balla, die durch neue Technik entstandene erhöhte Geschwindigkeit noch auf Gemälden verherrlichten („Espansione dinamica e velocità“, 1913), ist die Kunst Anfang des 21. Jahrhunderts hier schon an einem anderen Punkt angelangt. Welche Rolle spielen Zeit, Geschwindigkeit und Raum, wenn wir uns unter Umständen mit der Unendlichkeit beschäftigen? Christoph Diedrichs verfasste ein ganzes Buch über William Turners „Regen, Dampf und Geschwindigkeit.“ Der Titel lautet: Wie schnell ist Kunst? Die Beschleunigung und Entschleunigung unserer Gegenwart und Zukunft betrifft alle, und nicht nur die Kunst kann dazu wunderbare Denkanstöße liefern. Wenn es der Menschheit je gelingen wird, die Geschwindigkeit des Lichts zu sehen, was kommt dann? Eines ist allen Protagonist*innen dieser Ausgabe gemeinsam – sowohl jenen, die beschleunigen, als auch jenen, die verlangsamen, jene, die Künstler*innen, Sammler*innen, Wissenschaftler*innen,","brand":"stayinart","offers":[{"title":"389 × 275 mm","offer_id":44421783519496,"sku":"","price":45.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover-highspeed.jpg?v=1687075183"},{"product_id":"2-19-experience","title":"2.19 Experience","description":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDas Reifen neuer „Früchte“ durch EXPERIENCE\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eWelches war Ihr letztes Kunsterlebnis? Was berührt Sie? Welches Erlebnis hat Sie verändert? Was genau hat es bei Ihnen ausgelöst? Immer wieder haben wir in den vergangenen Monaten und Wochen hinterfragt, was ein Erlebnis, eine wesensverändernde Erfahrung ausmacht. Wie kann Kunst Erlebnisse schaffen? Wo findet man Erlebnis und Erfahrung im Umfeld der Kunst? Braucht es überhaupt erst die Erfahrung, um sich auf Erlebnisse einlassen zu können, oder ist es besser, frei von Erfahrungen zu sein? Dazu haben wir Ateliers und Ausstellungen besucht, uns hinter die Kulissen des Kunstbetriebs gewagt und klärende Gespräche mit ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten geführt. Der Perspektivenwechsel ist es, der uns überhaupt erst neue Zugänge ermöglicht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie heurige Biennale in Venedig zeigt uns wieder, welche Bedeutung derzeit der Partizipation der Betrachter*innen im Kunsterlebnis zukommt. Es geht den Künstler*innen nicht mehr darum, etwas Fertiges zu entwickeln, sondern vielmehr etwas zu initiieren, einen Gedanken anzustoßen, der dann vom Publikum, vom Kollektiv bzw. vom einzelnen Individuum weitergesponnen werden kann. Das beste und wahrscheinlich eines der derzeit extremsten Beispiele ist Yoko Onos umfassender Gedankenanstoß im Museum der bildenden Künste in Leipzig. „Peace is Power“ nennt sich die Schau, in der auf die Macht des Friedens aufmerksam gemacht wird und ebenso stark darauf, dass wir alle für den Frieden mitverantwortlich sind, also jeder einzelne von uns − das bedeutet in erster Linie, dass man mit sich selbst im Frieden ist. Das Erlebnis in der Kunst ist also weit entfernt von oberflächlichem Entertainment oder reinem Interesse. Gelingt es ihr, unseren Geist, unsere Haltung zu vertiefen oder gar zu verändern, hat die Kunst ihren wahren Erlebnisbeitrag geleistet. Die Kunst soll’s also richten? Kunst kann die geistige Haltung unserer Gesellschaft verändern, die den Flow des Wohlbefindens aller Beteiligten mit einschließt − sie darf sich frei positionieren, darf politisch sein und darf auf Lösungen komplexer Herausforderungen hinweisen. Das macht das Kunstgeschehen aktuell auch extrem spannend.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Kunst kann die richtigen Menschen zusammenführen, Kreativität und ein positives Miteinander auf ihre ganz individuelle Art und Weise fördern und steigern. Dem Biennale-Titel „May You Live In Interesting Times“ können wir so einiges abgewinnen. Es geht schon lange nicht mehr um die Kunst der „-ismen“, es geht nicht um die eine oder andere Stilrichtung, das eine oder andere Medium, sondern vielmehr geht es in diesen Zeiten um den Ausdruck, die Veränderungskraft des Erlebnisses und das Reifen neuer „Früchte“ aus Erfahrungen. Wir möchten mit dieser Ausgabe Gedanken anstoßen, die Sie gerne weiterspinnen können. Wenn Sie dazu bereit sind, dürfen Sie auf schöne und verändernde Erlebnisse gespannt sein.\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44421924356360,"sku":"","price":45.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover-beatle.jpg?v=1687075356"},{"product_id":"2-23-unity-plurality","title":"2.23 Unity | Plurality","description":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eEin rhythmischer Tanz\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEinheit und Vielfalt erheben sich in dieser Ausgabe wie empfindsame Fäden eines ineinander verwobenen Gewebes. Die Einheit, die das Fundament der Existenz bildet, drückt sich in der beständigen Verbindung aller Dinge aus. Als ewiger Puls des Universums erinnert sie daran, dass wir bewusster Teil eines größeren Ganzen sind und befähigt uns, Brücken zu bauen. Die Einheit erstrahlt in der glühenden Sonne, in den rhythmischen Wellen des Meeres und in der erhabenen Anmut eines klaren Nachthimmels.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDoch so wie die Einheit das Licht ist, das uns leitet, ist es die Vielfalt, die unser Dasein mit Tiefe und Bedeutung füllt. Die Vielfalt ist das Kaleidoskop der Individualität, das uns einzigartig macht und uns die Kraft gibt, unsere Facetten und Talente zu entfalten. \u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eSie ist die Melodie, die aus den unterschiedlichen Stimmen entsteht und in unseren Herzen widerhallt. In ihrer scheinbaren Unordnung birgt sie den Zauber der Kunst und die Fülle der Erfahrungen, die uns zu wachsen lehren.\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cbr\u003eSo umarmen sich auf den folgenden Seiten Einheit und Vielfalt und tanzen miteinander wie Verbündete, die einander ergänzen und in ihrer Symbiose Möglichkeitsräume bilden. Aus der Vielfalt gewinnt die Einheit ihre Dynamik und aus der Einheit zieht die Vielfalt ihre Wurzeln. Das am Cover abgebildete Gemälde von Christina Quarles mit dem Titel »All They Seem« (Alles, was sie zu sein scheinen) eröffnet den Tanz kraftvoll mit dem Paradox der Marginalisierung, und unsere Kolumnistin Anja Es sorgt mit UTOPIART für ein kontrastreiches Finale. Dazwischen: Licht, Liebe, Schwingung, Klang und ein Zauber, der uns erkennen lässt …\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGröße des Magazins: \u003cbr\u003e\u003cspan\u003e280 × 390 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44494362935560,"sku":"","price":34.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/stayinart-Titel_20230606_1137.jpg?v=1686980656"},{"product_id":"special-edition-sammlung-hainz","title":"collector's choice edition","description":"\u003cp\u003eWas hat zeitgenössische Kunst mit einer Anwaltskanzlei wie CMS zu tun? Das Suchen nach neuen Lösungen, das Hin-terfragen von althergebrachten und eingefahrenen Übun-gen, Strukturen und Abläufen, das Streben nach vertieften Einsichten und Zusammenhängen ist nicht nur wesentlicher Bestandteil der Zeitgenössischen Kunst, es zeichnet idealer-weise auch die anwaltliche Tätigkeit aus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie in den Kanzleiräumlichkeiten von CMS Wien ausgestellte Kunstsammlung vom Bernhard und Elisabeth Hainz ist das Ergebnis einer leidenschaftlichen Auseinandersetzung mit bildender Kunst seit Mitte der 1990iger Jahre. Der Haupt-fokus liegt auf Werken österreichischer Künstlerinnen und Künstler nach 1945 und umfasst sämtliche einflussreichen Positionen und Strömungen der letzten 70 Jahre, denen in-ternationale Referenzpositionen gegenübergestellt werden und die in Dialog mit Positionen junger Künstlerinnen und Künstler treten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eUnser sammlerisches Augenmerk galt dabei nicht nur be-reits anerkannten Positionen, sondern insbesondere auch manchen zunächst als Außenseiter angesehenen Positio-nen, die sich nicht selten und meist erst nach dem Tod der betreffenden Künstlerinnen und Künstler als versteckte Juwelen entpuppten. Spontan und lediglich pars pro toto sind in diesem Zusammenhang beispielsweise die Arbeiten von Kurt Absolon, Birgit Jürgenssen, Erwin Thorn, Oswald Stimm oder Helga Philipp zu nennen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer internationalen Ausrichtung von CMS folgend, widmet sich die Sammlung auch künstlerischen Positionen in CEE und hat dort gemeinsam mit den lokalen CMS-Büros rich-tungsweisende Projekte, wie beispielsweise das Bronzehaus-Projekt von Plamen Dejanoff auf dem Battemberg Platz in Sofia unterstützt und damit beigetragen, einen aus politi-schen Gründen lange Zeit kontaminierten Platz durch Kunst im Öffentlichen Raum wiederzubeleben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWir freuen uns über die jahrzehntelange Kooperation mit CMS und hoffen, dass die geneigten Leserinnen und Leser mit dem vorliegenden Magazin geeignete Anregungen und Impulse erhalten.\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44553863758088,"sku":"","price":45.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover_8aacd4f0-f1eb-4abe-98d2-bdff9dd309d3.jpg?v=1687007446"},{"product_id":"3-23-at-rest-in-motion","title":"3.23 At Rest | In Motion","description":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eGeniale Grenzgänge formen Geist zu Materie\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eRuhe und Bewegung haben im alltäglichen Sprachgebrauch eine auffallende Relevanz. In der Interaktion mit Kunstwerken ist man beispielsweise nicht selten »von etwas bewegt«. Dies drückt aus, dass eine bestimmte emo-tionale Erfahrung stark genug war, um eine Reaktion im Inneren hervorzurufen; ähnlich wie eine Bewegung im physischen Sinne. Rücken Deadlines näher, wird inmitten der Bewegung nach Konzentration gestrebt und man sagt sich: »In der Ruhe liegt die Kraft«.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEs wird der Idee gefolgt, dass das Finden von innerer Ruhe und Gelassen-heit zur Erlangung von Klarheit, Kraft und Weisheit beiträgt. Sowohl Ruhe als auch Bewegung werden – sofern in Balance – mit einem erfüllten Leben assoziiert. Beide Aspekte tragen dazu bei, dass Menschen sich auf physischer, emotionaler und geistiger Ebene wohl fühlen, ihre Potenziale entfalten und das Leben auskosten. Warum sollte es in der Kunst anders sein? Oder anders formuliert: Tragen nicht gerade die Künste dazu bei?\u003cbr data-mce-fragment=\"1\"\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie letzten Monate der stayinart-Redaktion waren thematisch vom Gegensatzpaar \u003cstrong\u003eAT REST und IN MOTION\u003c\/strong\u003e ge-prägt. Die ausgewählten Inhalte veranschaulichen, dass Ruhe und Bewegung den künstlerischen Ausdruck bilden und beleben, aber konkurrierend durchaus aufreibendes Konfliktpotenzial bieten. Der Geist eines Schöpfers ruht niemals. Dieser kennt keine »Balance«. Die einzige Konstante ist die daraus resultierende Veränderung. Dennoch strebt jedes noch so bewegte Werk auch nach dem ruhigen Punkt, der Kontemplation, dem geheimnisvollen stillen Moment. Dieser Umstand erzeugt Spannung, die wiederum zu genialen Grenzgängen führt. Ein Grenzgang ist in dieser Ausgabe auch die Wahl des Sujets am Cover: \u003cstrong\u003eMutig wird der Fokus auf die Hände des Künstlers gelegt, auf die Kraft der Umsetzung, die Geist zu Materie formt.\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGröße des Magazins: \u003cbr\u003e280 × 390 mm\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44697925189896,"sku":null,"price":34.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover-motion.jpg?v=1693389966"},{"product_id":"milionart-kaleidoscope-limited-edition","title":"MILIONART KALEIDOSCOPE 2.18 - limited edition","description":"\u003cp data-mce-fragment=\"1\"\u003eIm Pilotprojekt „Milionart Kaleidoscope“ 2018 wurde das Cover dem Universal-Genie HERMANN NITSCH gewidmet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-mce-fragment=\"1\"\u003eDas Essay über Hermann Nitsch stammt von Dr. Barbara Steffen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-mce-fragment=\"1\"\u003e\u003cstrong\u003eLimitierter Bestand – das Cover ist von Hermann Nitsch persönlich mit einem Silberstift signiert.\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cbr\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44804933157128,"sku":null,"price":1800.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/stayinart-Titel_20230606.webp?v=1698321426"},{"product_id":"4-23-light-darkness","title":"4.23 Light | Darkness","description":"\u003cp\u003eMit \u003cstrong\u003eLight | Darkness\u003c\/strong\u003e schließen wir unsere Folge der Gegensatzpaare. Und dieser Abschluss trifft mitten ins gegenwärtige Sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Auseinandersetzung mit dem physikalischen Phänomen Licht und Dunkelheit begleitet Menschen seit jeher. Nach wie vor ringt die Wissenschaft darum, das Faszinosum rund um Lichtquanten, Photonen und Higgs-Teilchen restlos aufzuklären. Doch gelingt uns das überhaupt? Das Geheimnisvolle hat doch auch seinen Reiz.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eLicht und Dunkelheit sind untrennbar miteinander verbunden. Ihr Wechsel ist wesentlicher Bestandteil unseres Lebens und trägt viele metaphorische Bedeutungen in sich. Licht – oft als Quelle des Lebens und der Wärme angesehen – steht für Klarheit, Erkenntnis und Hoffnung. Obwohl Dunkelheit Licht enthält, finden wir in ihr Geheimnisse und Unbekanntes. Sie ist ein Ort der Verborgenheit, der Angst – und auch der Träume. Wie gehen Kunstschaffende in ihrer Vision, ihrer Forschung und in ihrem Ausdruck damit um? Wie viel Schöpferkraft lässt dieses physikalische Phänomen zu? Einen verdichteten Ausschnitt an möglichen Antworten liefert diese Ausgabe, ohne den Anspruch zu erheben, restlos aufzuklären.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn Gottfried Helnweins Gemälden, so beschreibt es Klaus Albrecht Schröder in der cover story treffend, »scheint das Licht sich vor dem zu fürchten, was es aus dem Schatten hervorholt«. Eine brillante Metapher für das Zeitgeschehen.\u003cbr data-mce-fragment=\"1\"\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGröße des Magazins: \u003cbr\u003e\u003cspan\u003e280 × 390 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":44862244815112,"sku":null,"price":34.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/stayinart-Titel_20230606_1137_2333cb4c-76b1-4b1b-b5be-27029a2b8025.jpg?v=1699857404"},{"product_id":"1-24-the-new-world","title":"1.24 The New World","description":"\u003ch1\u003e\u003cstrong\u003e\u003c\/strong\u003e\u003c\/h1\u003e\n\u003cp\u003eStill a good day?\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e2024 thematisieren wir im \u003cstrong\u003estayinart Bookazine\u003c\/strong\u003e – dem Erfahrungsraum für Kunst, Kultur und Ästhetik – die »Routen der Kunst« nach dem Vorbild legendärer historischer Entdeckungs- und Reiserouten. Skizziert werden interdisziplinäre Verbindungen zu Orten, Kulturen, Begegnungen, Inspirationen, Lebensgefühlen und Sehnsüchten im Kontext von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Erforscht wird das Potenzial der Kunst, sich über geografische, kulturelle, zeitliche und gestalterische Grenzen hinweg auszubreiten, ohne Eigenständigkeit und Vielfalt kultureller Ausdrucksformen zu gefährden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBeginnend mit \u003cstrong\u003e»The New World«\u003c\/strong\u003e formt der Inhalt dieser Ausgabe ein Spiegelbild der menschlichen Neugierde für das Fremde und des Strebens nach Verbindung. An Assoziationen mangelt es beim Thema \u003cstrong\u003e»Neue Welt«\u003c\/strong\u003e – neben der historisch behafteten Entdeckung von Amerika – nicht: Utopien und innovative fluide Gesellschaftsformen; der Hoffnungsschimmer, der gegenwärtige Herausforderungen in den Schatten stellt; die rasante Entwicklung in Wissenschaft und Technologie; die komplexe Interaktion zwischen Mensch und Maschine; die innere Reise oder Transformation; die Erforschung des Selbst; der Übergang zu nachhaltigeren Lebensweisen; die Beziehung zwischen Mensch und Natur; die Realität sozialer Veränderungen, die Gleichheit, Gerechtigkeit und Demokratie einschließen. Sie alle werden auf den folgenden Seiten verhandelt, um Diskussionen anzuregen und Impulse zu setzen.\u003c\/p\u003e\n\u003cblockquote\u003e\n\u003cp\u003e»Still a good day«, so lautet der Titel des Werkes von Hubert Schmalix, das auf dem Cover abgebildet ist. Die Landschaften von Schmalix sind keine Landschaftsmalerei, sondern »psychologische Portraits«.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/blockquote\u003e\n\u003cp\u003eÜbertragen auf das als unheimlich wahrgenommene Neue, mit dem die Menschheit und ihre Alltagskultur konfrontiert ist, verweist das Werk auf Resilienz, die Überwindung von Hindernissen, Reflexion, Vergebung und Verbundenheit. Folglich kann es immer noch ein guter Tag werden – auch in einer »Neuen Welt«. Denn es liegt an uns, wie wir sie gestalten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGröße des Magazins: \u003cbr\u003e\u003cspan\u003e280 × 390 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":45159168639240,"sku":null,"price":45.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/stayinart-Titel_20230606_1137_ad931127-f2aa-4356-aaf0-d4e40f9190f0.jpg?v=1708605549"},{"product_id":"biennale-arte","title":"Sonderausgabe BIENNALE ARTE 2024","description":"\u003ch2\u003e\u003cspan style=\"color: rgb(245, 74, 74);\"\u003ePocketformat\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eDie \u003cstrong\u003eBiennale Arte 2024\u003c\/strong\u003e gibt international noch wenig bekannten Künstler:innen, unterdrückten und marginalisierten Gemeinschaften sowie anderen Lebensformen eine Stimme und Sichtbarkeit, die uns dazu inspirieren können, neue Wege für das Bewohnen der Erde zu finden. Im Einklang mit dieser Biennale der Andersartigkeit haben wir die vorliegende Sonderausgabe als Raum konzipiert, um Identitäten, Beziehungen, soziokulturelle und politische Strukturen neu zu überdenken sowie unerwartete und subversive Begegnungen, Erzählungen und Dialoge möglich zu machen.\u003c\/em\u003e\u003cbr data-mce-fragment=\"1\"\u003e\u003cbr data-mce-fragment=\"1\"\u003e\u003cem\u003eLaura Giudici, Kuratorische Leitung\u003c\/em\u003e\u003cbr data-mce-fragment=\"1\"\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003chr\u003e\n\u003cp\u003eEntstanden ist ein unverzichtbarer Begleitband, ein Zeitdokument zu diesem historischen internationalen Ereignis in Venedig \u003cstrong\u003emit leuchtendem Fluoreszenz-Effekt\u003c\/strong\u003e im Dunkel der Nacht. Wir wünschen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, viel Freude beim Erkunden dieser Lektüre! Unser großer Dank gilt ALLEN Mitwirkenden, die sowohl vor als auch hinter den Kulissen der stayinart-»Bühne« im unermüdlichen Einsatz für diesen gemeinsamen Ausdruck stehen. Die Produktion solch herausragender stayinart- Sonderausgaben wäre ohne EUCH nicht möglich.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eGröße des Bookazines:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e200 × 280 mm\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":45467466563848,"sku":"","price":30.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover-biennale.webp?v=1712993458"},{"product_id":"tour-of-europe","title":"2.24 Tour of Europe","description":"\u003ch3\u003eEuropa, kein Zufall!\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eIm 17. bis zum frühen 19. Jahrhundert war die sogenannte Grand Tour als Bildungsreise durch Europa von jungen Adligen – vornehmlich aus England – äußerst beliebt. Sie diente der kulturellen Bildung, der gesellschaftlichen Vernetzung und war eine Art praktisches Studium der Kunst, Geschichte, Sprache und Politik. Bedeutende Stationen waren Paris, Venedig, Florenz, Rom und Neapel, die Alpen, Deutschland und die Niederlande. Die Grand Tour hatte nicht nur persönliche Bedeutung für die Reisenden, sondern beeinflusste die europäische Kultur.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVor dem Hintergrund dieser historischen Sehnsucht nach Horizonterweiterung, dem Drang, den dynamischen Prozessen nachzuspüren, die das Europa von gestern zu dem gemacht haben, was es heute ist, und in der Gewissheit, dass nichts Zufall ist, sondern auf Kausalität beruht, wurden die Inhalte der Ausgabe »Tour of Europe« ausgewählt. Die entstandene künstlerische »Route« kann als Suche nach dem Verborgenen, als Kontextualisierung von Erfahrenem und Erforschtem oder als Vertiefung des Verständnisses für kulturelle Ausprägungen verstanden werden. Jedes Navigieren durch fremde Umgebungen, bezogen auf Raum, Zeit, Energie und Materie, führt zu Anregung, Entwicklung und intensiviert das Bewusstsein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn Hinblick auf »Europa«, dessen etymologische Wurzeln so weit in der Vergangenheit liegen, dass sie bis heute nicht eindeutig geklärt sind, sind die folgenden Inhalte durchaus als konstruktive Provokation zu verstehen: Welche Spuren wird die europäische Gegenwart hinterlassen? Wie kann ein Morgen im Abendland aussehen?\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eLaut Isa Melsheimer und Oliver Mark ist »Surrealismus die Rettung«. Das Covermotiv »Isa für Isa«, 2018, ist nach Man Rays (*1890; †1976) und Marcel Duchamps (*1887; †1968) Obligation pour la Roulette de ­Monte-Carlo von 1924 entstanden. Der Monte-Carlo-Bond war Duchamps Statement der Negation des Zufalls – das Roulette hatte nie eine Chance, auf den Wert der Obligation einzuwirken.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGröße des Magazins: \u003cbr\u003e\u003cspan\u003e280 × 390 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":45695872434440,"sku":null,"price":34.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/stayinart-Titel_20230606_1137.png?v=1717137281"},{"product_id":"3-24-close-to-the-orient","title":"3.24 Close to the Orient","description":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAuf den Spuren der historischen Reiserouten um die Welt wenden wir den Blick in der dritten von vier Ausgaben im Jahr 2024 dem Nahen und Mittleren Osten sowie Teilen Afrikas zu. \u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMit »Close to the Orient« verlassen wir den Okzident und nähern uns einer Region, die nicht nur aufgrund der Sesshaftwerdung für unsere heutige Gesellschaftsform von entscheidender Bedeutung ist, sondern auch die Geburtsstätte dreier monotheistischer Religionen darstellt: Judentum, Christentum und Islam. Die Idee vom Orient als Symbol für das Fremde, das Exotische und das Geheimnisvolle hat Künstler:innen, Dichter:innen und Denker:innen seit Jahrhunderten fasziniert und beeinflusst. So wurde der Begriff Orient, wie er häufig im Westen verwendet wird, ein Produkt westlicher Vorstellungskraft, ausgeschmückt mit Stereotypen und Missverständnissen. Mit den Inhalten dieser Ausgabe möchten wir eine Brücke zwischen den historischen, auch vom Kolonialismus geprägten Fantasien und einer neuen, differenzierten Wahrnehmung der Kultur des Orients schlagen, die durch ihre eigene lebendige und vielfältige Realität besticht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWir porträtieren Kunstschaffende, die in ihrer Arbeit das kulturelle Erbe der Region ehren, dessen Zerstörung reflektiert kritisieren und zugleich neue Perspektiven im Kanon der Gegenwartskunst eröffnen. Es geht in ihren Werken nicht nur um die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, um Erinnerungen, sondern auch um die Entwicklung einer zeitgenössischen zukunftsweisenden Vision, um das Aufbrechen von Vorurteilen, die Suche nach kultureller Identität, den Widerstand gegen das Patriarchat, das Aufzeigen von Machtstrukturen und Ungleichheit, die Ablehnung des unerträglichen Schweigens sowie den radikalen Wandel durch Landnutzung und Bebauung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Erinnerungen, Erfahrungen und Eindrücke, die für diese Ausgabe zusammengetragen wurden, beinhalten Verbindungen zwischen Ost und West, die Geschichten von Begegnungen, von Austausch und Inspiration erzählen, die jenseits geografischer und kultureller Grenzen gedeihen. Sie zeugen von einer Welt, die sowohl traditionell als auch modern ist. Und sie laden uns ein, den Orient in seiner Komplexität zu entdecken.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGröße des Magazins: \u003cbr\u003e\u003cspan\u003e280 × 390 mm\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cdiv class=\"notranslate\" style=\"all: initial;\"\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/div\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":49982594580744,"sku":null,"price":34.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/stayinart-orient.webp?v=1726844121"},{"product_id":"4-24-land-of-the-rising-sun","title":"4.24 Land of the Rising Sun","description":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eUnsere vierte Ausgabe bewegt sich inhaltlich entlang der legendären Seidenstraße – einer kulturellen Achse, die einst Handel, Ideen und künstlerischen Austausch von Ost nach West ermöglichte. Entstanden ist eine »Route der Kunst«, die ausgehend vom »Land der aufgehenden Sonne« in die vielfältige Kunstszene Ostasiens eintauchen lässt. \u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSie ist reich an Kontrasten und Verflechtungen zwischen Tradition und Moderne, Spiritualität und Popkultur, Handwerkskunst und Technologie. Ostasiatische Kunst schöpft ihre Kraft aus den Elementen der Natur und den philosophischen Lehren. In Disziplinen wie Literati und Skulptur manifestieren sich jahrtausendealte Prinzipien, die eine harmonische Einheit von Mensch und Umwelt anstreben. Der spirituelle Einfluss drückt sich in einer reduzierten Formensprache und dem bewussten Spiel mit Raum und Leere aus. Was der westliche Blick oft als »Abwesenheit« interpretiert, erscheint hier als Einladung zur inneren Einkehr; als Anstoß, das Unsichtbare, das sich da und dort als stiller Widerstand entpuppt, wahrzunehmen und zu erkunden. Gleichzeitig haben sich die kulturellen Grenzen Ostasiens zunehmend aufgelöst.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eHeute prägt eine lebendige Popkultur mit globalem Einfluss das Bild: K-Pop, Anime, Manga und digitale Kunstformen sind längst fest verankert und ziehen ein Millionenpublikum in ihren Bann. Diese zeitgenössischen Strömungen, getragen von einer jungen Generation, bewegen sich zwischen traditionellen Werten und avantgardistischer Innovation. Begeistert von solchen kreativen Impulsen, greift der Westen die Ideen auf und dient umgekehrt als Inspirator für neue künstlerische Entwicklungen. Die folgenden Seiten illustrieren eindrucksvoll, dass Kunst keine Grenzen kennt. Sie fördert den interkulturellen Dialog und trägt über Kontinente hinweg zum lebendigen Ausdruck menschlicher Verbundenheit bei.\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":50344446525704,"sku":null,"price":34.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/stayinart-Titel_20230606_1137.webp?v=1731650304"},{"product_id":"1-25-love","title":"1.25 LOVE","description":"\u003cp\u003eDie ewige Suche?\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eLiebe ist die größte aller Utopien – sie ist Sehnsucht und Versprechen, bindende Kraft und radikale Befreiung zugleich. Kein anderes Wort wurde so oft bemüht, um das Unsagbare zu umkreisen, das Existenzielle zu ergründen, das Wesen des Menschseins in seiner reinsten Form zu erfassen. Und doch bleibt sie ein Mysterium, entzieht sich jeder festen Definition, jedem Besitzanspruch. Gerade in einer Zeit, die von Unsicherheit geprägt ist, stellt sich umso drängender die Frage: Welche Rolle spielt die Kunst in dieser ewigen Suche nach Liebe?\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWenn Kunst als Spiegel der Gesellschaft dient, dann reflektiert sie nicht nur Krisen, sondern auch Hoffnungen. Sie kann lieben, begehren, fordern, verlieren und finden. Sie ist stille Zeugin und lauter Ruf nach Veränderung zugleich. In ihr offenbaren sich die tiefsten Abgründe der Liebe ebenso wie ihre höchsten Erhebungen – in einer Form, die jenseits der Worte existiert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese Ausgabe ist der Liebe als kreativer Kraft gewidmet. Wir begegnen Kunstschaffenden, die mit Farben und Formen die Intimität des Daseins ausloten, das Spannungsfeld zwischen Liebe und Feindseligkeit erkunden; Expertinnen und Experten aus Philosophie, Wissenschaft, Kunst und Kultur, die mit analytischer Schärfe dem Wesen der Liebe nachspüren. Ist Liebe eine Geste der Hingabe oder ein Akt des Widerstands? Die sanfte Umarmung oder der Sturm, der alles hinwegfegt? Sie ist beides – und noch weit mehr. Die Kunstgeschichte ist von Manifestationen der Liebe durchzogen. Und auch die zeitgenössische Kunst erkundet emotionale und soziale Verbundenheit.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eKann Kunst Hoffnungsträgerin sein? Sie kann. Sie vermag Wunden zu heilen, Fragen aufzuwerfen, Antworten zu verweigern – und doch zu berühren. Sie fordert uns auf, Liebe nicht als sentimentale Idealisierung, sondern als tiefste Form der Aufmerksamkeit, Handlung und Haltung zu begreifen. In einer Welt, die allzu oft auf Trennung fokussiert ist, formulieren wir unser Bekenntnis: Die Kunst der Liebe liegt im Mut, sich auf das Verbindende einzulassen – auf das, was nicht greifbar, aber spürbar ist. Sie ist fortwährende Einladung.\u003cbr\u003eDie Leinwand ist bereitet.\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":50849991098632,"sku":null,"price":36.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/love-cover.webp?v=1740118381"},{"product_id":"peter-kohl-ace","title":"Sonderausgabe artist's choice edition","description":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eEIN TAKEOVER ZWISCHEN ATELIER UND REDAKTIONSTISCH \u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWas passiert, wenn ein Künstler ein Kunstmagazin kapert? Wenn der Redaktionsplan plötzlich wie ein leerer Keilrahmen behandelt wird und die Deadline zur Performance wird? Wir wollten es wissen und haben Peter Kohl das Ruder, pardon: den Zeichenstift, übergeben. Das Ergebnis: ein kuratiertes Abenteuer, irgendwo zwischen Skizzenbuch und Manifest, Tiefenbohrung und Höhenflug. Peter hat die Gastredaktion nicht einfach übernommen – er hat sie transformiert. Er kam nicht mit Fragen wie »Was ist geplant?«, sondern mit Sätzen wie: »Lasst uns Raum für das Ungeplante schaffen.« Kein sanfter Übergang, sondern ein künstlerisches Takeover, das mit feiner Ironie und klarer Handschrift unser Format aufgebrochen hat – ganz im Sinne von: #occupystayinart. Statt linearem Themenplan: assoziative Netzwerke. Statt festem Raster: offene Komposition. Statt Kontrolle: Vertrauen in die kreative Sprengkraft. Diese Ausgabe wurde nicht bloß redigiert – sie wurde modelliert, geschichtet, hinterfragt, dekonstruiert und neu zusammengesetzt. \u003cstrong\u003ePeter Kohl ist ein Künstler, der nicht nur Bilder, sondern auch Worte, Menschen, Werte und Ideen kuratieren kann. \u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin Jahr lang haben wir diskutiert, verworfen, neu gedacht – immer irgendwo zwischen Ateliergespräch, zünftiger Jause am Hof und Redaktionssitzung. Entstanden ist eine Ausgabe, die Skizzenbuch, Atelier, Galerie, Bühne, Lebensraum und Opus magnum zugleich ist und die überall Spuren hinterlässt: kunstvoll, kantig, klug, naturverbunden, pink. Mit einem schelmischen Seitenblick. Und vollem Ernst.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003ePocket Format 200 x 280 mm\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003e\u003cstrong\u003eartist's choice edition\u003c\/strong\u003e – Als sich mir die Möglichkeit bot, Leitfigur dieser Sonderausgabe zu werden, waren meine Gedanken eher zweigeteilt. Zum einen spannend, herausfordernd, aufregend – und zum anderen kamen auch Zweifel auf. Kann ich das schaffen? Bringe ich den Mut auf, der zweifelsohne dafür notwendig ist? Die Gedanken daran ließen mich nicht mehr los. Schließlich der Start in die Welt eines der spannendsten Kunstmagazine, die ich kenne. Bisher Leser, Bewunderer – jetzt plötzlich #occupystayinart als Gastredakteur.\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003ePeter Kohl, Gastredakteur\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eINHALTE:\u003cbr\u003e\u003cspan style=\"mso-fareast-language: DE;\"\u003eart experts: Kunst und Wort | Pink in der Farbenlehre | Ornamentik | Karikatur als Bildquickie der Demokratie\u003cbr\u003einterviews: Anita Moser | Alfred Weidinger | Josef Burchartz | Gerhard Haderer\u003cbr\u003eartists: Martha Jungwirth | Joseph Beuys | Jonas Burgert | Marc Janssens | Krassimir Kolev | Luka Anticevic | Josephine Baker\u003cbr\u003escience: Künstlerphilosophische Gespräche am Hof | Dada und die Macht der Bilder | Kunst \u0026amp; Psychoanalyse \u003cbr\u003eprojects: Wildnisgebiet Dürrenstein-Lassingtal | Friedensflotte Mirno More in Kroatien\u003cbr\u003emuseums: Kunst Haus Wien. Museum Hundertwasser | Baksı Museum | Hauser \u0026amp; Wirth Somerset | Stiftung Kunst und Natur\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":51234832417032,"sku":"","price":30.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/p-kohl-ace_1.jpg?v=1744697187"},{"product_id":"signiert-peter-kohl","title":"Signierte artist's choice edition","description":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eEIN TAKEOVER ZWISCHEN ATELIER UND REDAKTIONSTISCH \u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWas passiert, wenn ein Künstler ein Kunstmagazin kapert? Wenn der Redaktionsplan plötzlich wie ein leerer Keilrahmen behandelt wird und die Deadline zur Performance wird? Wir wollten es wissen und haben Peter Kohl das Ruder, pardon: den Zeichenstift, übergeben. Das Ergebnis: ein kuratiertes Abenteuer, irgendwo zwischen Skizzenbuch und Manifest, Tiefenbohrung und Höhenflug. Peter hat die Gastredaktion nicht einfach übernommen – er hat sie transformiert. Er kam nicht mit Fragen wie »Was ist geplant?«, sondern mit Sätzen wie: »Lasst uns Raum für das Ungeplante schaffen.« Kein sanfter Übergang, sondern ein künstlerisches Takeover, das mit feiner Ironie und klarer Handschrift unser Format aufgebrochen hat – ganz im Sinne von: #occupystayinart. Statt linearem Themenplan: assoziative Netzwerke. Statt festem Raster: offene Komposition. Statt Kontrolle: Vertrauen in die kreative Sprengkraft. Diese Ausgabe wurde nicht bloß redigiert – sie wurde modelliert, geschichtet, hinterfragt, dekonstruiert und neu zusammengesetzt. \u003cstrong\u003ePeter Kohl ist ein Künstler, der nicht nur Bilder, sondern auch Worte, Menschen, Werte und Ideen kuratieren kann. \u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin Jahr lang haben wir diskutiert, verworfen, neu gedacht – immer irgendwo zwischen Ateliergespräch, zünftiger Jause am Hof und Redaktionssitzung. 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Wir nähern uns diesem Begriff nicht über die Versprechen der Werbung oder die Algorithmen der Selbstoptimierung, sondern über das, was Kunst seit jeher versucht: das Flüchtige zu fassen, ohne es zu fixieren. \u003c\/strong\u003eMonster Chetwynd etwa entwirft Begegnungsräume, in denen das Glück tanzt – grotesk, wild und unberechenbar. Ihre Performances wirken wie entfesselte Gemälde, voller kollektiver Energie und absurder Schönheit.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGanz anders die stille Poesie eines »archaischen Lächelns« oder »Das Glück im Kleinen«. Vielleicht ist Glück auch ein Ort, wie die Fundació NUMA auf Menorca – ein Schutzraum für das kreative Werden. Oder es ist ein Moment: ein Kaffee im Caffè Florian in Venedig, wo Kunst und Lebensfreude seit Jahrhunderten im Takt der Espressomaschine vibrieren. Es ist bezeichnend, dass viele der in dieser Ausgabe porträtierten Kunstschaffenden das Glück nicht feiern, sondern hinterfragen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGlück als Subversion, als Strategie, als Möglichkeit, der Schwere dieser Welt Momente der Leichtigkeit entgegenzusetzen. Oder zumindest: des Staunens. Vielleicht braucht es gerade in Zeiten der Dauerkrise jemanden, der sich traut, Glück als ernsthafte künstlerische Fragestellung zu behandeln. Und der sich gleichzeitig dem Ernst mit einem Lächeln widersetzt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eWas, wenn Glück kein Zustand ist, sondern eine Haltung? Kein finales Ziel, sondern ein ständiges Wagnis? Eine Art, zu sehen – und zu gestalten? In der Kunst liegt kein Rezept zum Glück, aber eine Einladung, neu zu empfinden. Und manchmal, mit etwas Glück, auch neu zu leben. In diesem Sinne: Lesen Sie langsam. Und mit Freude. \u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":51551170986248,"sku":null,"price":36.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover-kohl2.png?v=1748524908"},{"product_id":"3-25-freedom","title":"3.25 FREEDOM","description":"\u003ch3\u003eFreedom is not a gift, it’s a conquest.\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eEin Gedanke, der in der Kunst seine wohl eindringlichste Form findet. Künstlerische Freiheit ist nicht statisch, sondern ein fortwährender Prozess: ein beständiges Ausdehnen, Überschreiben, Neuverhandeln von Möglichkeiten. Sie artikuliert sich im poetischen Widerstand einer Marinella Senatore ebenso wie in den traumhaft-entrückten Befreiungsschlägen einer Dorothea Tanning. Sie dringt hervor in der archaischen Monumentalität eines Albin Egger-Lienz, pulsiert im subversiven Rhythmus Burhan Dogançays und kristallisiert sich in den kompromisslosen Linien eines Otto Zitko.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eFreiheit ist in der Kunst stets ein Dialog – zwischen Innen- und Außenwelt, zwischen individueller Selbstermächtigung und gesellschaftlicher Resonanz. Sie kann als installative Einladung ins Offene wirken oder, wie in den Skulpturen Erwin Wurms, den Körper selbst zur provokanten Setzung machen. Sie kann sich ins Labyrinthische verzweigen oder als polyphone Chiffre des Globalen auftreten. Marinella Senatore versteht sie als kollektive Energie, die nicht in der Abgeschiedenheit des Ateliers verharrt, sondern sich in den Stimmen, Bewegungen und Begegnungen Vieler materialisiert. Ihre Arbeiten zeigen, dass Kunst nicht als isolierte Entfaltung existiert, sondern als soziales Geflecht, das durch Teilhabe wächst.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eDiese Ausgabe von stayinart begegnet der Freiheit in ihren unterschiedlichen Aggregatzuständen – als kontemplativer Zwischenraum, als eruptiver Ausbruch, als zäher Widerstand. \u003c\/strong\u003eSie manifestiert sich in Formen, die sich jeder Vereinnahmung entziehen, und in Gesten, deren Kraft gerade in ihrer Offenheit liegt. Vielleicht ist dies das eigentliche Geheimnis künstlerischer Freiheit: dass sie niemals in einem Endpunkt mündet, sondern immer wieder neu anhebt – dort, wo der erste Schritt in unerforschtes Terrain gesetzt wird.\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52297097576712,"sku":null,"price":36.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/freedom_5.jpg?v=1756473331"},{"product_id":"4-25-peace","title":"4.25 PEACE","description":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eFrieden – dieses Wort klingt vertraut, und doch entzieht es sich. \u003c\/strong\u003eEs gehört zu jenen Begriffen, die sich abnutzen, wenn sie zu oft gefordert, aber zu selten gelebt werden. Und doch bleibt er – der Wunsch, die Sehnsucht, das Ringen. \u003cstrong\u003eMichelangelo Pistoletto\u003c\/strong\u003e spricht davon, dass alles in Beziehung zu allem steht. In dieser Idee liegt die radikalste Form des Friedens: nicht als politisches Ziel, sondern als künstlerische und menschliche Erkenntnis. Kunst, die sich in Beziehung setzt, erkennt, dass Frieden eine Form des Dialogs meint – zwischen Innen und Außen, zwischen Mensch und Welt, zwischen Natur und Schöpfung. Diese Ausgabe nähert sich dem Thema aus verschiedenen Blickwinkeln: Käthe Kollwitz zeigt, dass Frieden ohne Schmerz leer bleibt; ihre Selbstporträts sind Ausdruck einer unbeugsamen Ethik. Oswald Tschirtner zeichnet mit seinen Linien die fragile Balance des Seins. In Projekten wie »Imagine Peace«, einer Reise durch Licht, Raum und Erinnerung oder dem partizipativen Werk »Der Wind des Friedens« wird Kunst selbst zu Sprache – leuchtend, verbindend, menschlich. Auch die Reflexionen über Sammlungen und Ausstellungen, die das Unsichtbare verbinden, führen auf dieselbe Spur: Frieden ist Beziehung. Zwischen Dingen. Zwischen Körpern. \u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZwischen Gedanken. Kunst wird nicht zum Trost, sondern zur Konfrontation. Sie zeigt, dass Frieden nur dort entsteht, wo wir bereit sind, die Widersprüche zu halten – das Sichtbare und das Verborgene, das Leise und das Drängende, das Fragment und das Ganze. Frieden ist kein Zustand, sondern eine Bewegung. Ein andauerndes Bestreben, das Trennende in Beziehung zu setzen. Diese Ausgabe ist somit ein Versuch, die Sehnsucht nach Frieden und das Mögliche in ihr sichtbar zu machen, und zwar dort, wo ihr Ausdruck verliehen wird: in der Kunst. Sie vermag es die Sehnsucht in Bewusstsein und die Leere in Gegenwart zu verwandeln.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eCover: \u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eMichelangelo Pistoletto, \u003cem data-end=\"108\" data-start=\"97\"\u003eSacerdote\u003c\/em\u003e, 1957, Öl und Acryl auf Leinwand, 200 × 120 cm (Detail)\u003cbr data-end=\"159\" data-start=\"156\"\u003eCourtesy Archivio Michelangelo Pistoletto\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52788416741640,"sku":null,"price":36.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover-4-25.jpg?v=1762938736"},{"product_id":"1-26-shifting-space","title":"1.26 SHIFTING SPACE","description":"\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cstrong\u003eRaum \u0026amp; Zeit \u003c\/strong\u003esind Kräfte, die ordnen, ausschließen, verschieben und eine Illusion von Kontrolle vermitteln. \u003ci\u003eShifting Space\u003c\/i\u003e markiert den Auftakt eines Jahresthemas, das Verantwortung verhandelt. Mit \u003ci\u003etime \u0026amp; space\u003c\/i\u003e stellt sich stayinart heuer zwei elementaren Größen menschlicher Erfahrung: Wie erleben wir Zeit? Wie formen wir Raum? Was entsteht in den Zwischenräumen, und wie gehen wir mit Unendlichkeit um?\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDas Cover dieser Ausgabe verdichtet \u003ci\u003eShifting Space\u003c\/i\u003e in einer einzigen Geste. Das \u003ci\u003eHouse to Watch the 3 Volcanoes\u003c\/i\u003e von Not Vital in Flores, Indonesien, zeigt Architektur, die für alle zum Beobachten existiert. Ein »Haus«, das keinen Besitz markiert, sondern Präsenz. Es steht in Beziehung zu einer Landschaft, deren Zeitmaßstäbe menschliche Kontrolle übersteigen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDem gegenüber tritt der Leopard-Look von stayinart. Ein Zeichen für das, was im Prozess räumlicher Neuverteilung verschwindet. Der Java-Leopard ist durch Lebensraumverlust und Fragmentierung infolge menschlicher Raumansprüche vom Aussterben bedroht. Die Verdrängung von Mensch, Tier und Natur ist real, konkret und endgültig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003ci\u003eShifting Space\u003c\/i\u003e fragt deshalb nicht nach dem ästhetischen Raum, sondern nach dem umkämpften. Wer definiert Räume? Wer darf bleiben? Wer wird übersehen und beiseitegeschoben?\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDiese Ausgabe eröffnet daher für die Redaktion neue Denkbewegungen mit der Serie \u003ci\u003eUTOPIA – The New Reflected\u003c\/i\u003e von Giò Forma und Hellen Boje, der Kolumne \u003ci\u003eWorking in Art\u003c\/i\u003e von Alexandra Steinacker-Clark, der neu kuratierten Rubrik \u003ci\u003eculinary art\u003c\/i\u003e und dem Entdecker-Format \u003ci\u003ewalkinart\u003c\/i\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003e\u003cb\u003eShifting Space:\u003c\/b\u003e\u003cbr\u003eWollen wir Raum sichern, öffnen, teilen oder ausdehnen?\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53379286827272,"sku":null,"price":36.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover-shifting.jpg?v=1771921553"},{"product_id":"jos-pirkner","title":"MILIONART KALEIDOSCOPE 1.16 - limited edition","description":"\u003cp\u003eIm Pilotprojekt „Milionart Kaleidoscope“ 2016 wurde das Cover dem Osttiroler Künstler JOS PIRKNER gewidmet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Interview mit Jos Pirkner wurde von Hugo V. Astner geführt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eLimitierter Bestand – das Cover ist von Jos Pirkner persönlich mit einem Goldstift signiert.\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53571847389448,"sku":null,"price":777.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/1_8d7d1da4-b9b6-4553-a661-b8f43dc5370f.jpg?v=1773391116"},{"product_id":"biennale-arte-2026","title":"Sonderausgabe BIENNALE ARTE 2026","description":"\u003ch2\u003e\u003cspan style=\"color: rgb(246, 176, 168);\"\u003ePocketformat \u0026amp; eigene Box\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp data-start=\"27\" data-end=\"318\"\u003eWas bedeutet es, mit echter Aufmerksamkeit und Großzügigkeit zuzuhören? Diese Frage steht im Zentrum von \u003cstrong\u003e\u003cem data-start=\"132\" data-end=\"147\"\u003eIn Minor Keys\u003c\/em\u003e\u003c\/strong\u003e, der Hauptausstellung der \u003cstrong\u003e61. Biennale Arte di Venezia\u003c\/strong\u003e, die von \u003cstrong\u003eKoyo Kouoh \u003c\/strong\u003ekonzipiert und – trotz ihres Ablebens – in konsequenter Treue zu ihrer Vision realisiert wurde.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"320\" data-end=\"801\"\u003eDie von ihr sorgfältig gewählten und formulierten Worte, mit denen sie ihr kuratorisches Projekt beschreibt, zeugen von dem Wunsch, eine Erfahrung zu schaffen, die unsere Sensibilität neu belebt und uns wieder mit den Resonanzen unserer eigenen inneren Welt ebenso wie mit jenen der Welt um uns herum verbindet. Koyo Kouoh verstand es, die außergewöhnliche Fähigkeit von Künstler:innen zu würdigen, sich selbst, ihre Umgebung und das Leben aufmerksam zu beobachten und zu erspüren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"803\" data-end=\"1224\"\u003eIm Sinne ihres Denkens versteht sich diese \u003cstrong data-start=\"846\" data-end=\"863\"\u003eSonderausgabe\u003c\/strong\u003e als Einladung, die Vielfalt der ausgewählten künstlerischen Universen aufzunehmen und sich von ihr durchdringen zu lassen. Sie öffnet einen Raum für die transformative und schöpferische Kraft eines vertieften, bewussten Zuhörens: eines Zuhörens, das echte Begegnung ermöglicht, Austausch fördert und uns den heilenden Wert von Staunen und Schönheit zurückgibt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"1226\" data-end=\"1261\" style=\"text-align: right;\"\u003eLaura Giudici, Curatorial Direction\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"1263\" data-end=\"1635\"\u003eDiese Sonderausgabe ist vor der Eröffnung der 61. Biennale Arte entstanden – getragen von engagierter Recherche, großer Sorgfalt und dem Wunsch, gemeinsam tiefer zu blicken. Sie liefert Hintergründe zu dem, was uns vor Ort im Arsenale, in den Giardini und darüber hinaus begegnet. Über die QR-Codes eröffnet sich der direkte Blick auf das, was in Venedig gezeigt wird.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"1637\" data-end=\"2434\"\u003e\u003cem data-start=\"1637\" data-end=\"1652\"\u003eIn Minor Keys\u003c\/em\u003e geht uns alle an und setzt uns mit allem in Verbindung. Mit \u003cstrong\u003e\u003cem data-start=\"1713\" data-end=\"1735\"\u003eThe End of the World\u003c\/em\u003e von Alfredo Jaar\u003c\/strong\u003e auf dem Cover bringen wir zum Ausdruck, dass jede und jeder von uns gefordert ist, sich eine bessere Welt auszumalen: weg von der Krise, hin zu Liebe, Magie und neuer Vorstellungskraft. Unser Dank gilt allen, die diese Ausgabe ermöglicht und an ihr mitgewirkt haben. Sie ist kein klassischer Begleitband, sondern eine eigenständige Publikation, die die Seele berühren will – so wie auch diese Biennale ein Portal zu etwas öffnet, das jenseits unserer bisherigen Vorstellung liegt. Man sagt oft, Biennalen seien ein Spiegel ihrer Zeit. Diese nicht, denn sie löst Zeit und Raum auf und ermöglicht Übergänge zu dem, was außerhalb der wahrnehmbaren Gegenwart liegt. Welch ein Geschenk!\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-start=\"1637\" data-end=\"2434\"\u003e\u003cstrong\u003eGröße des Bookazines:\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e200 × 280 mm\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":57687710925064,"sku":null,"price":30.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover-b-2026.jpg?v=1777271670"},{"product_id":"states-of-time","title":"2.26 STATES OF TIME","description":"\u003cp\u003eZeit ist heute überall sichtbar und gleichzeitig immer schwerer erfahrbar. Sie wird gemessen, optimiert, beschleunigt, archiviert. Sekunden entscheiden über Aufmerksamkeit, Algorithmen ordnen Gegenwart nach Relevanz und Verfallsdatum. Daraus entsteht eine neue Sehnsucht: nach Bildern, die nicht sofort konsumiert sind, die Widerstand leisten, die Zeiterleben möglich machen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMit dem Thema dieser Ausgabe, States of Time, bewegen wir uns weniger entlang einer Idee von Zeit als Chronologie. Vielmehr interessieren uns Zustände von Zeit: gedehnte Zeit, erschöpfte Zeit, historische Zeit, die plötzlich wieder in die Gegenwart einbricht, persönliche Zeit, die sich jeder Messbarkeit entzieht. Und die Frage, wie Kunst zum Zeiterleben beitragen kann.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Cover zeigt ein Detail der experimentellen Fotografie Mani von \u003cstrong\u003eNino Migliori \u003c\/strong\u003eaus dem Jahr 1977. Im September wird der Fotograf 100 Jahre alt. Fast ein Jahrhundert permanentes Weiterdenken des fotografischen Bildes. Migliori hat Fotografie nie als neutrales Dokument verstanden. Er hat sie verbrannt, zerkratzt, chemisch verändert, materiell angegriffen, weil jedes Bild für ihn eine Oberfläche war, auf die Zeit einwirkt. Der grün changierende Schriftzug, die \u003cstrong\u003eHaut eines Chamäleons\u003c\/strong\u003e, ist eine Oberfläche, die reagiert. Sie verändert sich mit Licht, Umgebung und Situation. So wird auch der Titel selbst zum Bild für Zeit und Wandlung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eMiglioris Mani wirkt heute erstaunlich gegenwärtig. Die Hände erscheinen wie ein Echo von Anwesenheit. Wie etwas, das gerade erst verschwunden ist oder noch im Begriff steht zu entstehen, ohne eine eindeutige Handlung zu zeigen. Durch sie hindurch scheint die Natur der Dinge, der Kreislauf des Lebens. Hände sind so gesehen der direkteste Ort menschlicher Zeit. Sie tragen Arbeit, Erinnerung, Alter, Berührung und Verlust in sich. Das Bild macht sichtbar, dass Zeit Material ist. Deshalb verändert sich auch wieder unser Verhältnis zur analogen Kunst, zum gedruckten Bild, zum physischen Objekt: weil Material Widerstand besitzt und Oberfläche Erinnerung erzeugt. \u003cstrong\u003eEs sind unsere Hände, die der Zeit ihre Form geben.\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp style=\"text-align: right;\"\u003e\u003cem\u003eStates of Time\u003c\/em\u003e\u003cbr\u003eIn welchem Zustand befindet sich unsere Zeit?\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":57860879417608,"sku":null,"price":36.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover-2-26.jpg?v=1779344403"},{"product_id":"3-26-in-between","title":"3.26 IN BETWEEN","description":"\u003ch3 class=\"MsoNormal\"\u003eWillkommen im Dazwischen\u003c\/h3\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eAm Anfang stand eine einfache Idee: Wenn sich in diesem Jahr bei stayinart alles um Zeit und Raum dreht, dann muss es auch um das gehen, was sich dazwischen befindet. Nur: Je länger wir uns mit dem Begriff \u003ci\u003e\u003cstrong\u003eDazwischen\u003c\/strong\u003e \u003c\/i\u003ebeschäftigt haben, desto unklarer wurde seine Bedeutung. Das Dazwischen ist ungehorsam, Ordnungen werden instabil, Identität verschwimmt, Geschichten haben offene Enden, Nähe ist widersprüchlich und Zukunft unentschieden. Aus ihm entstehen Wunder.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eEs ist jene vermeintliche Leere, aus der sich das Leben gestaltet, vorausgesetzt wir erkennen diese bewusst an. Man sitzt zwischen zwei Stühlen, liest zwischen den Zeilen, gerät zwischen die Fronten, bewegt sich zwischen Tür und Angel oder steckt irgendwo zwischen Baum und Borke. Schon unsere Sprache verrät, dass das Dazwischen selten als bequemer Ort gedacht ist. Das passt zu einer Zeit, die Zwischenzustände auffallend schlecht aushält: Alles soll benannt, zugeordnet, bewertet und möglichst schnell auf eine Seite gezogen werden. Schwarz oder Weiß. Richtig oder falsch. Hier oder dort. Die Kunst dagegen muss sich nicht entscheiden. Sie kann gleichzeitig vertraut und fremd, schön und verstörend, persönlich und politisch sein. Ambivalenz gilt hier nicht als Defizit.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDie Installation am Cover bringt diese Idee auf den Punkt. \u003cb\u003eJakob Lena Knebl\u003c\/b\u003es \u003ci\u003eMe, myself and I \u003c\/i\u003ehandelt von einem Ich, das sich nicht auf eine einzige Version reduzieren lässt. Und das \u003cb\u003eZebra \u003c\/b\u003eunseres Schriftzugs verweigert, wenn auch erst auf den zweiten Blick, die Trennung von Schwarz und Weiß: Entscheidend ist nicht die eine oder die andere Farbe, sondern das Muster, das erst durch ihr Aufeinandertreffen entsteht. So lesen wir auch diese Ausgabe. Das Dazwischen arbeitet an Übergängen: zwischen Körper und Rolle, Erinnerung und Jetzt, Kunst und Handwerk, Licht und Architektur, Musik und Bild, Nähe und Distanz, Vergangenheit und Zukunft. Es zeigt sich in Freundschaften ebenso wie in Reisen, in historischen Gebäuden, im Geschmack und in der Vorstellung davon, wie wir künftig leben möchten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp style=\"text-align: right;\"\u003e\u003cem\u003eIn Between\u003c\/em\u003e\u003cbr\u003eRaum für Zeit. Zeit für Dazwischen.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":58499007316232,"sku":null,"price":36.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover-3-26.jpg?v=1787397309"}],"url":"https:\/\/www.stayinart.com\/collections\/kunstmagazine.oembed?page=4","provider":"stayinart","version":"1.0","type":"link"}