Dyne & The Sauti Kuu Kids in der Galerie Kunst im Kutscherhaus

DYNE 1977 gebo­ren. Mit Graf­fi­ti begon­nen im Jahr 1990, Kunst­wer­ke als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­form umge­setzt in der Öffent­lich­keit. Sei­ne Graf­fi­tis haben ihren Ursprung in der Hip Hop und Break­dance Sze­ne. Spä­ter geprägt durch Künst­ler wie Jean-Michel Bas­qui­at und Picas­so, geht er den­noch heu­te neue Wege. Er arbei­tet stets an sei­ner eige­nen Ent­wick­lung und hat einen unver­wech­sel­ba­ren Stil. Sei­ne Wer­ke wur­den auf bedeu­ten­den Aus­stel­lun­gen gezeigt.

Auf eine bestimm­te Stil­rich­tung will er sich nicht fest­le­gen las­sen. Men­schen, die Natur oder gesell­schaft­li­che The­men inspi­rie­ren ihn zu immer neu­en künst­le­ri­schen Posi­tio­nen und Tech­ni­ken – so wie die, mit dem Auto auf der Lein­wand zu malen, wie auch wie­der in die­ser kom­men­den Aus­stel­lung mit dem Namen „DYNE & THE SAUTI KUU KIDS“. Dies­mal aller­dings in Form von Uni­ka­ten. Die ange­wand­te Tech­nik heißt: „Acry­lic over­pain­ted pho­to­gra­phy on can­vas“. Hand­be­mal­te Wei­ne­ti­ket­ten als Ursprung die­ser beson­de­ren Wer­ke, mit hoch­wer­ti­ger Acryl­far­be über­mal­te Foto­gra­fien auf Lein­wand in 80 x 80 cm.

Um die Wer­ke der aktu­el­len Aus­stel­lung ent­ste­hen las­sen zu kön­nen, fuhr er mit zwei Tra­ban­ten und des­sen mit Far­be durch­tränk­ten Rei­fen über die schon vor­her ange­mal­ten Wei­ne­ti­ket­ten, wel­che spä­ter noch­mals ver­fei­nert und indi­vi­dua­li­siert wur­den. Rei­fen­spu­ren auf Lein­wand, eine Tech­nik, die seit 2010 immer wie­der in sei­nen Kunst­wer­ken auf­taucht. Der phi­lo­so­phi­sche Ansatz, Autos aus einer Zeit zu nut­zen in der Ber­lin geteilt war, sol­le die Fra­ge auf­kom­men las­sen, in wel­chem Sys­tem wir gera­de ste­cken und was Unre­flek­tiert­heit anrich­ten kann, sowie wel­che Spu­ren und Ein­drü­cke wir hinterlassen.

Zu den über­mal­ten Foto­gra­fien, wur­de eine Aus­wahl an Wein­fla­schen mit hand­be­mal­tem Wei­ne­ti­kett vom Künst­ler DYNE kura­tiert und als Skulp­tu­ren posi­tio­niert. Es han­delt sich um mal­lor­qui­ni­schen Rot­wein aus 2017 von Toni Gela­bert. Die Nach­hal­tig­keit des Wei­nes, deckt sich mit der Ein­stel­lung des Künst­lers. Der extra für die­se beson­de­re Kol­lek­ti­on an Kunst­ob­jek­ten indi­vi­du­ell durch den preis­ge­krön­ten mal­lor­qui­ni­schen Wein­bau­ern Toni Gela­bert ent­stan­de­ne Wein, hat ein anzie­hen­des Gra­nat­rot mitt­le­rer Inten­si­tät mit star­ken sauer­kirsch­ro­ten Schat­tie­run­gen. Die Kraft der Aro­men ver­stärkt durch die Lage­rung im fran­zö­si­schen Eichen­fass, ver­leiht dem Wein eine Ele­ganz, in der die Phi­lo­so­phie des Lan­des spür­bar ist.

Der ers­te „Art­collec­tor“, der aus die­ser Serie von Uni­ka­ten in Form von über­mal­ten Foto­gra­fien ein Kunst­werk erwirbt, gewinnt eine der Ori­gi­nal Wein­fla­schen mit hand­be­mal­tem Eti­kett. Als zusätz­li­ches High­light der Aus­stel­lung, wird erst­mals eine Aus­wahl der Kunst­wer­ke aus sei­nem Pro­jekt „ART AS A PERSPECTIVE“ in Deutsch­land prä­sen­tiert. Zuvor waren die­se in 2018 zur Eröff­nung der Auma Oba­ma Foun­da­ti­on Sau­ti Kuu aus­ge­stellt und nie­mand ande­rer als Barack Oba­ma per­sön­lich war Ehren­gast die­ser Ausstellung.

Künst­ler DYNE hat­te zusam­men mit einer Grup­pe von Kin­dern der Dr. Auma Oba­ma – Sau­ti Kuu Foun­da­ti­on Fuß­ball mit farb­durch­tränk­ten Füßen auf einer gro­ßen Lein­wand gespielt. Danach hat­ten sich die Kin­der ein Stück raus­ge­schnit­ten, gelernt Rah­men zu bau­en und die aus­ge­wähl­ten Lein­wand-Stü­cke ein­zu­rah­men, sowie die­se mit Sprüh­do­sen indi­vi­du­ell zu gestal­ten. Ziel: Visu­ell kom­mu­ni­zie­ren ler­nen über Kunst.  Den Kin­dern wur­de gezeigt, dass man kei­ne spe­zi­el­le und lang­wie­ri­ge Aus­bil­dung oder ein teu­res Stu­di­um braucht, son­dern nur Krea­ti­vi­tät und den Wunsch sich aus­zu­drü­cken. Über sein Pro­jekt, möch­te DYNE den Kin­dern eine neue Per­spek­ti­ve eröff­nen: Kunst als Aus­drucks­form. Nach­dem Auma Oba­ma die Wer­ke per­sön­lich von Kenia nach Deutsch­land geflo­gen hat, wer­den die­se jetzt das ers­te Mal Teil der Aus­stel­lung „DYNE & THE SAUTI KUU KIDS“ in der Gale­rie Kunst im Kut­scher­haus, wo schon Wer­ke von HR Giger und Max Lie­ber­mann zu bewun­dern waren.

Der Erlös abzüg­lich der ent­stan­de­nen Neben­kos­ten; wird an die Auma Oba­ma Foun­da­ti­on Sau­ti Kuu gespen­det; um damit das Pro­jekt ART AS A PERSPECTIVE von Künst­ler DYNE wei­ter ent­wi­ckeln zu können. 

https://www.dyneart.de/

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