Ein Gespräch mit Frank Bowling über Licht, Wasser und Farbe

Der 1934 in Guya­na gebo­re­ne Bow­ling kam 1953 nach Lon­don und schloss 1962 sein Stu­di­um am Roy­al Col­le­ge of Art für Male­rei ab. Auch im Alter von 88 Jah­ren arbei­tet er noch fast jeden Tag in sei­nem Ate­lier im Süden Lon­dons, immer getrie­ben von der Fas­zi­na­ti­on für die enor­men Mög­lich­kei­ten der Far­be. Mit einer Fül­le von leuch­ten­den Far­ben auf Was­ser­ba­sis, von sau­rem Grün und ver­brann­tem Gelb bis hin zu Neon-Pink und tie­fem Rot, erin­nern Wer­ke wie »Towards the Palace of the Peacock« (2020) und »Up a Tree« (2021) an die Leben­dig­keit frü­he­rer Seri­en, wäh­rend sie gleich­zei­tig einen ent­spann­te­ren und flie­ßen­den Ansatz im male­ri­schen Pro­zess des Künst­lers her­vor­he­ben. Mit Hil­fe des Zufalls taucht Bow­ling vie­le sei­ner Lein­wän­de in Was­ser, schich­tet dann pig­men­tier­te Waschun­gen auf und lässt Farb­trop­fen über die Lein­wand flie­ßen, wir­beln und laufen.

Oft greift Bow­ling in die­sen Pro­zess ein, indem er mit einer Sprüh­fla­sche in der Hand die Form und den Ver­lauf der Far­be ver­än­dert. Wer­ke wie »Water­me­lon Bight« und »Ori­en­ted Light« (bei­de 2020) ver­deut­li­chen die Geschwin­dig­keit, mit der sich die Trop­fen auf der Lein­wand fort­be­we­gen. Die The­men Was­ser, Ufer und Erin­ne­rung ste­hen im Mit­tel­punkt und wer­den durch die getrock­ne­ten Farb­schich­ten evo­ziert, die an Gren­zen erin­nern, wie in »Pen­um­bral Lite« (2020), das auf frü­he­re Seri­en wie Bow­lings Land­kar­ten­bil­der aus den 1960er Jah­ren ver­weist. Die aus­ge­stell­ten Wer­ke, die auf Erin­ne­run­gen und Vor­stel­lun­gen beru­hen, sind größ­ten­teils durch frü­he Erfah­run­gen mit dem Licht in Guya­na inspi­riert, aber auch durch das Licht an der Them­se, die der Künst­ler täg­lich auf dem Weg zu sei­nem Lon­do­ner Ate­lier über­quert. »Ich glau­be, dass das Leben in den Tro­pen anders ist als das Leben in einem gemä­ßig­te­ren Licht, und genau das möch­te ich dar­stel­len«, erklärt Bow­ling, »in mei­nen Arbei­ten geht es um die­se Erfah­rung.« Durch die Ver­wen­dung von Perl­glanz­pig­men­ten strah­len Wer­ke wie »The Pearl Poet« (2020) sowohl meis­ter­haft Licht aus als auch schei­nen sie von innen her­aus zu leuch­ten. In Wer­ken wie »Thun­der in the Night« (2020) spielt Bow­ling wei­ter­hin mit der Trans­lu­zenz durch Gel-Fle­cken auf der Ober­flä­che, die dar­un­ter lie­gen­de Farb- und Glit­zer­schich­ten offen­ba­ren. »Das gan­ze Leben besteht dar­in, etwas zu ent­hül­len, und die beson­de­re Geschich­te eines jeden Lebens wird viel kla­rer, wenn die Per­son sich selbst ent­hüllt oder trans­pa­rent ist«, sagt Bow­ling. Wäh­rend sei­ner Vor­be­rei­tun­gen auf die Aus­stel­lung in Zürich dür­fen wir ein Inter­view mit Frank Bow­ling füh­ren und dabei tie­fer in sei­ne Gedan­ken- und Schaf­fens­welt eintauchen.

Frank Bow­ling beim Malen des Werks “The Pearl Poet” in Lon­don. Cour­te­sy the artist. Foto: © Ben­ja­min Bowling
Frank Bow­ling in sei­nem Lon­do­ner Stu­dio, © Alas­ta­ir Levy, Cour­te­sy Hau­ser & Wirth

Wir wis­sen, dass Sie ger­ne im Ate­lier sind und jeden Tag malen. Wor­an arbei­ten Sie derzeit?

Im Moment ste­cke ich mit­ten in etwas Neu­em und die Arbeit kocht auf dem Ate­lier­bo­den. Ich habe beschlos­sen, wie­der chi­ne­si­schen Tee zu benut­zen, um zu sehen, was ich da raus­ho­len kann. So sieht die Lein­wand auf dem Boden im Moment aus, wie ein wäss­ri­ges Gelän­de: gelb und oran­ge und ocker­far­ben, ein­ge­weicht in Was­ser mit Gel und Ammo­ni­ak. Und es gibt drei Eimer, die in die­sem kleb­ri­gen Zeug ste­cken. Ich hof­fe immer, dass etwas dabei her­aus­kommt. Sie wis­sen schon, man ver­sucht es wei­ter und hofft, dass man etwas Inter­es­san­tes, Neu­es pro­du­ziert, etwas, das in der Male­rei noch nie vor­ge­kom­men ist. Danach suche ich. Und wenn ich ins Stu­dio kom­me, habe ich Spaß.

Sie haben ein­mal gesagt: »Die Mög­lich­kei­ten der Far­be sind unend­lich.« Das klingt nach Expe­ri­men­tier­freu­dig­keit und Risi­ko­be­reit­schaft. Sie haben ger­ne Din­ge aus­pro­biert. Sind Sie nach Jahr­zehn­ten der Male­rei immer noch neu­gie­rig und ent­de­cken Sie immer noch neue Dinge?

Ich ver­su­che immer, alles neu zu machen. Ich habe mich immer neu erfun­den, mit Mög­lich­kei­ten expe­ri­men­tiert, die tra­di­tio­nel­len Metho­den zum Auf­tra­gen von Far­be erwei­tert – Ver­schüt­ten, Trop­fen, Fär­ben, Gie­ßen und auch viel mit Acryl­gel, Glit­ter und Per­len­pul­ver gear­bei­tet. Es gibt eine bestimm­te Gold­pul­ver­far­be, die blau wird, wenn sie auf das Ammo­ni­ak trifft. Ich benut­ze viel Was­ser, Eimer und Eimer mit Was­ser und sprü­he es end­los auf die Lein­wand. So bewegt sich die Far­be umher. Sie bleibt nicht ste­hen und ich bin neu­gie­rig, wohin sie geht und was dabei her­aus­kommt. Es gibt immer ein Über­ra­schungs­mo­ment. Es ist vol­ler Ele­men­te wie Gel und Schmutz vom Stu­dio-Boden. Wo Sub­stanz ist, gibt es auch Poten­zi­al. Ich las­se das Mate­ri­al fließen.

Eigent­lich woll­ten Sie Schrift­stel­ler und/oder Dich­ter wer­den. Was hat Sie schließ­lich doch zur Male­rei verleitet?

Als ich 1953 zum ers­ten Mal nach Eng­land kam, woll­te ich Schrift­stel­ler wer­den. Ich woll­te Gedich­te schrei­ben, ich fühl­te, dass Gedich­te der bes­te Weg waren, mit mir über mich selbst zu spre­chen. Ich besuch­te das ers­te Mal eine Kunst­aus­stel­lung, als ich zufäl­lig über die Whitec­ha­pel Gal­le­ry stol­per­te; um 1956, als ich noch in der RAF war. Ich war in der Brick Lane und kauf­te etwas für das Geschäft mei­ner Mut­ter in New Ams­ter­dam – Knöp­fe, Spit­ze, Reiß­ver­schlüs­se, sol­che Din­ge – und ich ging zufäl­lig an der Whitec­ha­pel vor­bei, als die­se Aus­stel­lung »This is Tomor­row« lief. Ich den­ke, es war der Beginn der Pop Art, und ich hat­te so etwas noch nie in mei­nem Leben gese­hen, ich hat­te kei­ne Ahnung, dass das Kunst sein könn­te. Was mich zu die­sem Schritt inspi­rier­te, war, dass ich, ins­be­son­de­re, als ich in die Male­rei ein­ge­führt wur­de, das Gefühl hat­te, dass ich mehr von mir selbst ein­setz­te – ich benutz­te mei­nen Kör­per –, um das Mate­ri­al auf die Ober­flä­che der Lein­wand zu brin­gen. Es schien all­um­fas­sen­der zu sein, als mit einem lee­ren Blatt Papier an einem Schreib­tisch zu sit­zen und zu ver­su­chen, das zu ver­mit­teln, was du fühlst und denkst. Und ich hat­te eine wirk­lich inter­es­san­te und inspi­rie­ren­de Grup­pe von Freun­den, die vor mir am Roy­al Col­le­ge of Art gewe­sen waren, wie Keith Critch­low, Keith Cun­ning­ham und Antho­ny Wis­haw. Ich begann, für das Col­le­ge und pri­vat für eini­ge der Stu­den­ten Modell zu ste­hen. Und mir wur­de gesagt, dass sie mich als Modell moch­ten, weil ich einen guten Kopf hät­te. Also dach­te ich, wenn mein Kopf so gut ist, soll­te ich viel­leicht selbst ver­su­chen, ihn zu malen. Also mach­te ich das für eine Wei­le, mach­te Selbst­por­träts und das war wirk­lich der Anfang von allem.

Frank Bow­ling, Towards the Palace of the Peacock, 2020, Acryl auf Lein­wand, 292.1 x 185.4 x 7 cm, Foto: Sacha Bowling
Frank Bow­ling, Up a Tree, 2021, Acryl, Acryl Gel und Kunst­stoff-Insek­ten­zu­satz auf Lein­wand mit Marou­fla­ge, 285 x 185.5 x 6 cm, Foto: Sacha Bowling

Hatten Sie als Künst­ler rück­bli­ckend jemals Zwei­fel, ob Sie auf dem rich­ti­gen Weg sind und wenn ja, wie haben Sie die­se überwunden?

Ich hat­te kei­nen Zwei­fel dar­an, Künst­ler wer­den zu wol­len. Manch­mal muss­te ich ande­re über­zeu­gen – ich brauch­te ein Jahr, um Carel Weight, Pro­fes­sor für Male­rei, davon zu über­zeu­gen, mir einen Platz am Roy­al Col­le­ge zu geben! Cle­ment Green­bergs Rat und Ermu­ti­gung hal­fen, alle anhal­ten­den Zwei­fel zu besei­ti­gen, die ich über die Rich­tung mei­ner Arbeit hat­te. Er war eine Vater­fi­gur und ent­deck­te, dass ich ein natür­li­cher Kolo­rist war. Ich den­ke, es war in der Tat so, dass er über mei­ne ängst­li­che Bewe­gung von der Figu­ra­ti­on zur Abs­trak­ti­on wachte.

In Ihrer Male­rei steckt viel Poe­sie. Auch die Titel Ihrer Wer­ke las­sen das anmu­ten. Inter­pre­tie­ren wir das richtig?

Als ich anfing, hat mich das Malen voll und ganz ein­ge­nom­men und so mal­te ich nur noch und gab das Schrei­ben auf. Trotz­dem kritz­le ich stän­dig irgend­et­was. Ich spie­le mit Wor­ten in den Titeln mei­ner Bil­der. Es gibt Rät­sel und Hin­wei­se. Aber ich möch­te, dass die Bil­der für sich selbst spre­chen. Ich inter­es­sie­re mich nicht so für The­men, es geht nur um das Mate­ri­al, die Male­rei an sich. Es geht um Far­be, Licht, Geo­me­trie und um das, was die Far­be auf der Ober­flä­che der Lein­wand aus­lö­sen kann.

Frank Bow­ling, Water­me­lon Bight (Detail), 2020, Acryl auf Lein­wand, 297.2 x 185.4 cm, Foto: Sacha Bowling
Frank Bow­ling, Pen­um­bral Lite (Detail), 2020, Acryl auf Lein­wand, 304.5 x 185 x 4.5 cm, Foto: Alex Delfanne

Die stän­di­ge Wei­ter­ent­wick­lung der Tech­nik in Ihrem Mal­pro­zess spielt eine wich­ti­ge Rol­le in Ihrem Werk – aber auch die Far­ben selbst? Die Poe­sie in Ihrem Werk lebt doch auch von den Mög­lich­kei­ten der Far­be und des Lichts, oder?

Anstrich, Far­be, Licht. Ja, dar­um geht es mir. Die Far­be über­nimmt und tut. Far­be hat ihre eige­ne mathe­ma­ti­sche Klar­heit und Gram­ma­tik, wenn es dar­um geht, Licht bloß­zu­le­gen und zu erklä­ren. Es ist kein reflek­tier­tes Licht wie in der Natur. Das Licht kommt aus der Arbeit. Es kann die­ses spi­ri­tu­el­le Her­um­sprin­gen ver­in­ner­li­chen, wo die Men­schen stän­dig vor der Kata­stro­phe aus­wei­chen, mit­ein­an­der in Kon­takt kom­men, sich zurück­zie­hen und davontanzen.

Wir haben das Gefühl, dass Ihre Wer­ke eine enor­me Natür­lich­keit aus­strah­len. Sie drän­gen sich nicht auf, son­dern lösen eine natür­li­che Anzie­hungs­kraft auf den Betrach­ter aus. Das ist ein Phä­no­men, das schwer zu beschrei­ben ist und wahr­schein­lich auch mit einer geis­ti­gen und emo­tio­na­len Ebe­ne zu tun hat. Kön­nen Sie sich vor­stel­len, was wir damit meinen?

Nun, was gibt es noch außer der Natur? Die Mate­ria­li­en in der Arbeit – Lein­wand, Far­be, Gel, sogar die Che­mi­ka­li­en wie Ammo­ni­ak – ent­sprin­gen der Natur, sogar der weg­ge­wor­fe­ne Kunst­stoff und Müll vom Ate­lier­bo­den. Und dann ist da noch die Far­be. Im Moment arbei­te ich mit Rot, Gelb und Ocker und begin­ne zu beob­ach­ten, wie sich die Far­be über die Lein­wand aus­brei­tet und ver­läuft, und sehe mir die Becken an, die sich in die­sem wäss­ri­gen Gelän­de bil­den, und fra­ge mich, was für mich dabei her­aus­kommt. Also, ich weiß nicht recht, ob das spi­ri­tu­ell sein soll, aber sicher­lich ist es sehr emo­tio­nal für mich.

Als Sie im Alter von 19 Jah­ren nach Lon­don kamen, war es, als kämen Sie nach Hau­se, sag­ten Sie ein­mal in einem Inter­view. Was schät­zen Sie an Lon­don, wo haben Sie sich zu Hau­se gefühlt?

Ich bin gebür­ti­ger Bri­te, und als ich nach Lon­don zog, war das nicht bedeu­ten­der als ein Umzug von Leeds oder Man­ches­ter nach Lon­don, aber was ich über die Stadt gesagt habe, stimmt. Hier konn­te ich mich mit mei­nen male­ri­schen Wur­zeln ver­bin­den. Es ist Tur­ners Stadt, in der ich Wer­ke von Cons­ta­ble und Gain­s­bo­rough und den alten Meis­tern ken­nen­lern­te, die ich in der Natio­nal Gal­le­ry ent­deck­te. Ein län­ge­rer Auf­ent­halt in Lon­don in den spä­ten 1970er Jah­ren, nach­dem ich ein Jahr­zehnt in New York gelebt hat­te, brach­te mich auch zu die­sem The­ma und zur eng­li­schen Tra­di­ti­on der Land­schaft­ma­le­rei zurück.

Ihre Male­rei war von Anfang an nicht abs­trakt, son­dern figu­ra­tiv. Was war der Aus­lö­ser, sich abs­trakt aus­zu­drü­cken, oder wie wür­den Sie den Moment beschrei­ben, in dem Ihnen klar wur­de, dass dies Ihre Aus­drucks­form ist?

Das waren berau­schen­de Zei­ten. Ich traf Künst­ler, Schrift­stel­ler, Thea­ter­leu­te. Mit Stu­di­os in Lon­don und New York hat­te ich das Bes­te aus bei­den Wel­ten. Damals war New York die Front­li­nie des künst­le­ri­schen Stre­bens. Die Nähe zu abs­trak­ten Expres­sio­nis­ten und Farb­feld­ma­lern erwei­ter­te mei­nen Hori­zont. Ich beschäf­tig­te mich mit der post-male­ri­schen Abs­trak­ti­on und den Grö­ßen der ame­ri­ka­ni­schen abs­trak­ten Male­rei – Roth­ko, New­man und ande­ren. Aber in vie­ler­lei Hin­sicht habe ich in den 1970er Jah­ren mein eige­nes Ding gemacht.

Es ist bekannt, dass Sie in den sech­zi­ger Jah­ren sowohl in Lon­don als auch in New York mit vie­len ande­ren Künst­lern, Schrift­stel­lern und Thea­ter­ma­chern Ideen aus­tausch­ten. Wie wich­tig waren die­se Ein­flüs­se für Sie, inwie­weit hat sich die­ser Aus­tausch auf Ihre Kunst ausgewirkt?

Wie ich schon sag­te, begann ich, Selbst­por­träts zu malen, und dann Din­ge wie Fleisch­stü­cke, Ath­le­ten und deren Figur. Bett­ler. Schwie­ri­ge The­men wie die Geburt. Als ich 1966 nach New York zog, gab es eine Men­ge Dis­kus­sio­nen unter Künst­lern dar­über, wie man die Mate­ria­li­en dazu brin­gen kann, alle Erwar­tun­gen, alle Emo­tio­nen, Wahr­heit und Klar­heit zu erfül­len. Und dann – Bumm! Wur­de es mir klar! Das war es. Es geht um das Mate­ri­al, nicht um irgend­ei­ne Geschich­te. Nach und nach beschloss ich, das Bild mei­nes Süd­ame­ri­kas oder des Hau­ses mei­ner Mut­ter zu löschen und es durch Form, Far­be und Struk­tur zu ersetzen.

Sie beto­nen, dass Sie kein »Schwar­zer Künst­ler« sind, son­dern ein Künst­ler. Kön­nen Sie bit­te die­sen wich­ti­gen Ansatz erläutern?

Ich den­ke, Ter­mi­no­lo­gie kann aus­schlie­ßend sein – ich glau­be nicht, dass es so etwas wie »schwar­ze Kunst« gibt, aber ich den­ke, schwar­ze Men­schen machen gute Kunst. Ich habe schon zuvor erwähnt, dass Kunst von schwar­zen Men­schen Teil der Moder­ne ist und in die­sem Licht gese­hen wer­den soll­te. Mei­ne Kunst ist inter­na­tio­nal. Es ist so eine Sache, dass es nur eine Welt gibt, in der wir alle leben – dar­um geht es bei mei­ner Male­rei. Es frus­trier­te mich schon immer, als Schwar­zer in die Ecke der »schwar­zen Kunst« gestellt zu wer­den, und die Erwar­tun­gen, die die Men­schen in Bezug dar­auf haben, wie mei­ne Arbeit aus­se­hen und was sie aus­sa­gen sollte.

Ausstellung

FRANK BOWLING: WOLFGANG-HAHN-PREIS 2022
16. Novem­ber 2022 bis zum
12. Febru­ar 2023

Muse­um Lud­wig, Köln
Prä­sen­tiert wird das neu erwor­be­ne Gemäl­de Flog­ging the Dead Don­key (2020), eine Hom­mage Bow­lings an frü­he­re Genera­tio­nen von Kolo­ris­ten. Die Preis­ver­lei­hung fin­det am 15. Novem­ber statt, am Vor­abend der Art Cologne.

www.museum-ludwig.de

Der Arti­kel ist in der Print-Aus­ga­be 2.22 NATURAL POWER erschienen.

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