{"product_id":"3-26-in-between","title":"3.26 IN BETWEEN","description":"\u003ch3 class=\"MsoNormal\"\u003eWillkommen im Dazwischen\u003c\/h3\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eAm Anfang stand eine einfache Idee: Wenn sich in diesem Jahr bei stayinart alles um Zeit und Raum dreht, dann muss es auch um das gehen, was sich dazwischen befindet. Nur: Je länger wir uns mit dem Begriff \u003ci\u003e\u003cstrong\u003eDazwischen\u003c\/strong\u003e \u003c\/i\u003ebeschäftigt haben, desto unklarer wurde seine Bedeutung. Das Dazwischen ist ungehorsam, Ordnungen werden instabil, Identität verschwimmt, Geschichten haben offene Enden, Nähe ist widersprüchlich und Zukunft unentschieden. Aus ihm entstehen Wunder.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eEs ist jene vermeintliche Leere, aus der sich das Leben gestaltet, vorausgesetzt wir erkennen diese bewusst an. Man sitzt zwischen zwei Stühlen, liest zwischen den Zeilen, gerät zwischen die Fronten, bewegt sich zwischen Tür und Angel oder steckt irgendwo zwischen Baum und Borke. Schon unsere Sprache verrät, dass das Dazwischen selten als bequemer Ort gedacht ist. Das passt zu einer Zeit, die Zwischenzustände auffallend schlecht aushält: Alles soll benannt, zugeordnet, bewertet und möglichst schnell auf eine Seite gezogen werden. Schwarz oder Weiß. Richtig oder falsch. Hier oder dort. Die Kunst dagegen muss sich nicht entscheiden. Sie kann gleichzeitig vertraut und fremd, schön und verstörend, persönlich und politisch sein. Ambivalenz gilt hier nicht als Defizit.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"MsoNormal\"\u003eDie Installation am Cover bringt diese Idee auf den Punkt. \u003cb\u003eJakob Lena Knebl\u003c\/b\u003es \u003ci\u003eMe, myself and I \u003c\/i\u003ehandelt von einem Ich, das sich nicht auf eine einzige Version reduzieren lässt. Und das \u003cb\u003eZebra \u003c\/b\u003eunseres Schriftzugs verweigert, wenn auch erst auf den zweiten Blick, die Trennung von Schwarz und Weiß: Entscheidend ist nicht die eine oder die andere Farbe, sondern das Muster, das erst durch ihr Aufeinandertreffen entsteht. So lesen wir auch diese Ausgabe. Das Dazwischen arbeitet an Übergängen: zwischen Körper und Rolle, Erinnerung und Jetzt, Kunst und Handwerk, Licht und Architektur, Musik und Bild, Nähe und Distanz, Vergangenheit und Zukunft. Es zeigt sich in Freundschaften ebenso wie in Reisen, in historischen Gebäuden, im Geschmack und in der Vorstellung davon, wie wir künftig leben möchten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp style=\"text-align: right;\"\u003e\u003cem\u003eIn Between\u003c\/em\u003e\u003cbr\u003eRaum für Zeit. Zeit für Dazwischen.\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"stayinart","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":58499007316232,"sku":null,"price":36.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0663\/1138\/9448\/files\/cover-3-26.jpg?v=1787397309","url":"https:\/\/www.stayinart.com\/products\/3-26-in-between","provider":"stayinart","version":"1.0","type":"link"}